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Brome Historisches Haus in Brand: Nachlöscharbeiten fordern die Feuerwehr
Gifhorn Brome Historisches Haus in Brand: Nachlöscharbeiten fordern die Feuerwehr
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00:23 26.05.2019
Trümmerfeld: Von dem alten Niedersachsenhaus hat das Feuer nicht viel übrig gelassen – eine Brandmauer hielt jedoch Stand, so dass persönliche Dinge der Bewohner gerettet werden konnten. Quelle: Jörg Rohlfs
Ehra

„Die Brandwache war zunächst bis 11 Uhr im Einsatz“, so Gemeindebrandmeister Frank Mosel. Immer wieder seien Glutnester in dem verwinkelten Gebäude aufgetaucht. Deshalb sei am Vormittag auch noch einmal der Drehleiterwagen aus Wittingen angefordert worden. Laut Mosel kam auch ein Bagger eines Privatunternehmens zum Einsatz, der eine Außenmauer einriss, um an versteckte Brandherde gelangen zu können.

Stroh glimmt wieder auf

Und gut zwei Stunden nach dem Abrücken der letzten Einsatzkräfte stieg erneut Qualm aus dem verkohlten Gerippe des Dachstuhls auf, worauf hin von der anwesenden Polizei noch einmal die Feuerwehr alarmiert wurde. Auf dem Dachboden befindliches Stroh hatte wieder angefangen zu glimmen.

Brandmauer hielt Stand

Die Polizeibeamten vor Ort begleiteten am Donnerstag die Bemühungen der ehemaligen Bewohner (76/82) des Hauses und ihrer Familie, Hab und Gut aus dem hinteren Teil des einsturzgefährdeten Anwesen zu retten. Denn während der vordere Teil, in dem unter anderem Brennholz gelagert wurde, komplett ausbrannte, hatte eine Brandmauer im Haus die Flammen davon abgehalten, auch den Wohnbereich komplett zu verzehren.

„War uns eine Herzensangelegenheit“

„Es war uns eine Herzensangelegenheit, den Teil des Hauses zu erhalten, in dem sich Dokumente zu seiner Geschichte befanden und persönliche Dinge der Bewohner“, betont Frank Mosel. Das Gebäude zu retten, sei nicht möglich gewesen. Auch die Gefahr eines Übergreifens des Feuers auf Nachbargebäude sei zu Beginn der Löscharbeiten am Mittwoch – auch bedingt durch teils böigen Wind – nicht gering gewesen.

Die erste Nacht nach der Katastrophe verbrachten die Bewohner des Niedersachsenhauses aus dem 19. Jahrhundert bei Nachbarn. Diese erklärten gegenüber der AZ/WAZ, dass weitere Hilfe von verschiedenen Seiten angeboten würde.

Die Ermittlungen zur Brandursache haben laut Thomas Reuter, Sprecher der Polizei Gifhorn, noch nicht begonnen: „Das Gebäude ist unbewohnbar und beschlagnahmt.“

Von Jörg Rohlfs

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