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Brome Biosphärenreservat Drömling „auf der Zielgeraden“
Gifhorn Brome Biosphärenreservat Drömling „auf der Zielgeraden“
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06:00 29.04.2019
Themenabend der Grünen zum geplanten Biosphärenreservat Drömling: Dabei wurde über die nächsten Schritte gesprochen. Wenn alles klappt, könnte im nächsten Jahr der Antrag bei der Unesco gestellt werden. Quelle: Alexander Täger
Rühen

Wolfgang Sender von der Naturparkverwaltung Drömling in Oebisfelde gab bei dem Themenabend zum Biosphärenreservat einen Überblick über das geplante länderübergreifende Biosphärenreservat, das zum Beispiel einen besseren Zugang zu Fördermöglichkeiten durch die EU ermöglichen soll. Zum jetzigen Zeitpunkt stehe die Verwaltungsvereinbarung zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an, in der die Planstellen festgeschrieben werden sollen.

Vier Ranger aus Sachsen-Anhalt

Niedersachsen, in dem der kleinere Teil des Drömlings liegt, werde zwei Planstellen finanzieren: einen Berater für die Landwirtschaft sowie einen Ranger. Vier Ranger gebe es bereits in Sachsen-Anhalt, sie hätten Aufgaben in der Gebietsbetreuung und Kartierung, seien aber auch zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und würden Kindergärten und Schulen besuchen, um den Naturschutzgedanken zu vermitteln.

Ein Biosphärenreservat müssten Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zunächst nach dem jeweiligen Landesrecht ausweisen, erklärte Sender. Verlaufe alles nach Plan, könne dies in diesem Jahr geschehen, „und nach Unesco-Kriterien Ende nächsten Jahres, falls die Voraussetzungen dann soweit erfüllt wurden, dass dem nichts mehr im Wege steht.“

Chancen stehen gut

Mit der Vorbereitung des Antrages auf ein Biospährenreservat an die Unesco – „eine umfangreiche Aufgabe“, die wohl ein Jahr in Anspruch nehmen werde – solle ein Büro beauftragt werden. Die Chancen für eine Anerkennung durch die Unesco stünden gut, wie vom dafür zuständigen Komitee signalisiert worden sei.

Es gehe in einem Biosphärenreservat nicht nur um Naturschutz und den Erhalt von Biodiversität, sondern auch um die Entwicklung des ländlichen Raumes, betonte die Grünen-Landtagsabgeordnete Imke Byl. Das Biosphärenreservat sei „nicht nur auf dem Weg, sondern schon auf der Zielgeraden.“

Von Alexander Täger

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