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Brome Bergfeld: Ausschuss legt sich auf Anbauvariante für Feuerwehrhaus fest
Gifhorn Brome Bergfeld: Ausschuss legt sich auf Anbauvariante für Feuerwehrhaus fest
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12:23 12.09.2019
Anbau an der Bergfelder Feuerwehrhaus: Die neue Fahrzeughalle soll links neben der alten entstehen. Quelle: Jörg Rohlfs (Archiv)
Brome

Die Weichen für einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Bergfeld sind gestellt. Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Brome stimmte am Mittwochabend für die Variante 1a. Vorausgegangen war dem eine beinahe halbstündige, nicht-öffentliche Diskussion mit den Feuerwehrvertretern im Ausschuss.

Entscheidung für kleinste Variante

Nach dieser Diskussion stimmt der Ausschuss geschlossen für den Entwurf 1a – die kleinste und günstigste von insgesamt drei Ausbau-Varianten. Im Hinblick auf den Aus- und Neubaubedarf bei anderen Feuerwehrhäusern in der Samtgemeinde war die Feuerwehr damit einverstanden. „Bei uns gilt das Prinzip einer für alle und alle für einen“, erklärte Gemeindebrandmeister Frank Mosel im Anschluss an die Sitzung im AZ-Gespräch.

Viel Eigenleistung erforderlich

Die Variante 1a soll 550.000 Euro kosten, bei Variante 1 wären es 600.000 Euro gewesen, bei Variante 2 sogar 750.000 Euro. Die Kosten für die Samtgemeinde werden demnach bei etwa 350.000 Euro gedeckelt, den Rest erbringt die Feuerwehr Bergfeld in Eigenleistung - ein überdurchschnittlicher und erheblicher Anteil, wie die Samtgemeinde Brome in ihrer Vorlage feststellt. Bereits im November 2018 hatte der Ausschuss sein grundsätzliches Okay für den Anbau gegeben. Denn im derzeitigen Zustand entspricht das Bergfelder Feuerwehrhaus nicht mehr den Anforderungen. Zudem soll die Feuerwehr ein neues Fahrzeug bekommen, und das passt nicht in die alte Halle.

So soll der Anbau aussehen

Der nun favorisierte Entwurf sieht den Anbau einer Fahrzeughalle vor, die vorhandene Fahrzeughalle bietet dann genügend Platz für eine Herren-Umkleide. Zudem wird die nördliche Rückwand der neuen Halle verschoben, so dass innerhalb des Anbaus genügend Platz für eine Damenumkleide entsteht. Die Samtgemeinde rechnet mit einem Baubeginn frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2020, dann könnte das Projekt im Jahr 2021 abgeschlossen werden.

Neue Ausstattung für andere Feuerwehren

Zudem stimmte der Ausschuss dafür, für die Feuerwehr Eischott ein neues TSF-W für 160.000 Euro zu beschaffen. Damit soll ein effektives Arbeiten auch bei geringer Tagespersonalstärke ermöglicht werden. Das TLF 24/50 der Feuerwehr Ehra-Lessien soll durch ein TLF 3000/4000 ersetzt werden. Dafür werden 150.000 Euro in den Haushalt 2020 und 220.000 Euro in den Haushalt 2021 eingestellt. An weiterer Ausstattung sollen im kommenden Jahr ein Hebekissen für den Rüstwagen der Feuerwehr Brome (1000 Euro), sechs Schlauchtragekörbe (9000 Euro) und zehn sogenannte Systemtrenner (18.000 Euro) beschafft werden. Bei Einsätzen mit Löschwasserentnahme aus dem Trinkwassernetz könne es durch Rückfluss von verschmutztem Wasser zu Verunreinigungen des Trinkwasser kommen – die Systemtrenner verhindern das.

Von Christian Albroscheit

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