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Brome Wie soll Wolfsburger Straße saniert werden?
Gifhorn Brome Wie soll Wolfsburger Straße saniert werden?
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09:00 18.11.2019
Wolfsburger Straße: Vor einem Beschluss über die Ausbauart werden die Anlieger gehört. Quelle: Christina Rudert
Bergfeld

Die Sanierung der Wolfsburger Straße und der längere Verbleib einer Krippeneinrichtung in der Alten Schule waren die zentralen Themen bei der jüngsten Sitzung des Rates. Letzteres wurde beschlossen.

Nutzung bis Februar 2021

Und zwar soll die vormals als Außenstelle der Grundschule in Parsau und derzeit als Übergangs-Krippe genutzte Einrichtung dies jetzt noch ein halbes Jahr länger als bisher geplantsein, nämlich bis Februar 2021. Hintergrund ist die bereits feststehende Verzögerung bei der Fertigstellung der neuen Krippe in Rühen, so will die Samtgemeinde Engpässe bei der Betreuung vermeiden.

„Wollen wissen, woran wir sind“

Der Rat sprach sich gleichzeitig dafür aus, eine offizielle Anfrage an die Samtgemeinde zu richten im Hinblick auf die spätere Nutzung der Alten Schule: „Wir wollen wissen, woran wir sind, und möchten eine Entscheidung darüber, ob es eine Schule bleibt oder nicht“, sagt Bürgermeisterin Ute Düsterhöft. Rat und Gemeinde möchten die Schule am Ort auf jeden Fall behalten: „Kurze Beine, kurze Wege.“

Versammlung im Januar

Zum Vorhaben, die Wolfsburger Straße zu sanieren, referierte ein Fachmann in der Sitzung, die auch von Anwohnern der Straße verfolgt wurde. Fest steht, dass eine Oberflächensanierung der Fahrbahn ansteht. Fraglich sind Art und Umfang der Erneuerung von Bürgersteig und Straßenbeleuchtung. Ein Beschluss wurde nicht gefasst. Wie Düsterhöft mitteilt, soll im Januar zum Thema eine Anliegerversammlung stattfinden.

Nur die Köpfe wechseln?

Wenn komplett neue Laternen installiert werden sollten, könne man, weil das Pflaster dann ohnehin aufgenommen werden müsste, die Bürgersteige gleich mit erneuern. Das würde allerdings dazu führen, dass auch Anwohner zur Kasse gebeten werden. „Oder man lässt es, wie es ist“, so Düsterhöft. Dann würden, weil mittelfristig in Bergfeld die Straßenbeleuchtung ganz auf LED umgestellt werden soll, nur die Lampenköpfe entsprechend gewechselt werden: „Dadurch könnte man allerdings die vorhandenen dunklen Ecken nicht erschließen.“

Landkreis zählt Buskinder

Mitgeteilt wurde von der Bürgermeisterin, dass der Landkreis angekündigt habe, auf der Hauptstraße in Höhe der Bushaltestelle an der Schule eine Zählung der Buskinder vorzunehmen – im Hinblick auf den Antrag der Gemeinde auf Errichtung einer Bedarfsampel an dieser Stelle.

Von Jörg Rohlfs

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