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Brome Neue Kita in Rühen soll größer werden
Gifhorn Brome Neue Kita in Rühen soll größer werden
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06:55 21.02.2019
Rühen: Auf der samtgemeindeeigenen Wiese zwischen Grund- und Realschule und Busbahnhof in Rühen soll die geplante Kita entstehen und 2020 fertiggestellt werden.
Rühen: Auf der samtgemeindeeigenen Wiese zwischen Grund- und Realschule und Busbahnhof in Rühen soll die geplante Kita entstehen und 2020 fertiggestellt werden. Quelle: Alexander Täger
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Rühen

Darum ging es am Dienstag bei der gemeinsamen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mit dem Jugend-, Sport- und Sozialausschuss der Samtgemeinde.

Ursprünglich war ein Gebäude für vier Gruppen geplant worden. Nach Auswertung der aktuellen Zahlen war laut Samtgemeindebürgermeisterin Manuela Peckmann festgestellt worden, dass es einen „erheblich gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen“ gebe, insbesondere in Rühen und Brechtorf. Um den Rechtsanspruch zu erfüllen und sich von den Miet-Containern zu lösen, sprach sie sich für die Errichtung einer Kita mit sechs Gruppen – drei Kindergarten- und drei Krippengruppen – aus. Die Raumgrößen sollen sich an den Vorgaben für die Krippe orientieren, um eine flexible Nutzung zu ermöglichen und die Räume bei Bedarf umnutzen zu können. Zudem soll es Platz für eine integrative Gruppe geben.

Kostenschätzung liegt bei 3,8 Millionen Euro

Die derzeitige Kostenschätzung liegt bei rund 3,2 Millionen Euro, hinzu kommen rund 500.000 Euro für die Außenanlagen. Für eine Klinkerfassade und Photovoltaikanlage kommen 110.000 Euro hinzu.

Es sei absehbar, „dass wir mit den Investitionen, die wir vor der Brust haben, in eine stärkere Verschuldung laufen“, sagte Peckmann auf die von Heino Meyer (CDU), geäußerten Bedenken bezüglich der Finanzierung. „Die Gruppen werden auf jeden Fall benötigt. Machen wir sie jetzt nicht in Festbauweise, müssten wir Container aufstellen, um den Bedarf befriedigen zu können“, so Peckmann. Der Aufwand für Miet-Container sei vermutlich höher, zudem werde es schwierig, einen Platz dafür zu finden. Fred Marhenke (SPD) sah es ähnlich: „Wir kommen gar nicht drum herum.“

So geht es weiter

Der Jugend-, Sport- und Sozialausschuss empfahl mehrheitlich dem Samtgemeinderat, der letztlich die Entscheidung trifft, den Bau der Kita mit Klinkerfassade und Photovoltaikanlage sowie die erforderlichen Mittel in den Haushalt zu stellen. Zu letzterem gab es im Bau- und Umweltausschuss ein Patt, alle weiteren Punkte ebenfalls wurden mehrheitlich befürwortet.

Details zum Kita-Neubau

Jana Hartmann von der Planschmiede 2KS und Generalingenieur Harry Ungeheuer stellten einige Details des geplanten Kita-Gebäudes für drei Krippen- und drei Kindergartengruppen vor.

Die Position des Gebäudes, das mit einer Photovoltaik-Anlage und Wärmepumpe ausgestattet werden soll, ist im nördlichen Bereich des Grundstückes am Drömlingsweg geplant, die Öffnung mit Außenspielgelände soll nach Südost ausgerichtet sein.

Die Gebäudefläche soll 1335 Quadratmeter betragen, die Außenfläche rund 1700 Quadratmeter.

Von Alexander Täger