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Brome Anlieger des Frickengartens gegen Durchgangsverkehr
Gifhorn Brome Anlieger des Frickengartens gegen Durchgangsverkehr
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16:00 17.10.2018
Widerstand: Die Anwohner des Frickengartens sind gegen eine Öffnung der Straße für den Durchgangsverkehr. Quelle: Burkhard Heuer
Rühen/Eischott

Fußwegschäden waren von Anliegern in der Jägerstraße und in der Velstover Straße in Eischott moniert worden. „Beide Probleme können relativ schnell mit Bordmitteln beseitigt werden“, erklärte Pälecke. Ein entsprechender Auftrag werde für die Jägerstraße an den Gemeindemitarbeiter gehen. In der Velstover Straße wird man eventuell eine ehrenamtliche Rentnergruppe um Mithilfe bitten.

Komplette Versammlung der Anlieger

Schnell gelöst wurde kurz darauf ein weiteres Problem in Rühen, wo der Ausschuss bei seiner Besichtigungstour auf eine nahezu komplette Versammlung von Anliegern traf: Hier war eine Anregung aufgekommen, den Frickengarten, derzeit Sackgasse, wieder für den Durchfahrtsverkehr zu öffnen. Bislang blockieren abschließbare Eisenpfeiler die Durchfahrt, lediglich Versorgungsfahrzeuge können passieren.

Rücksichtslose Parker

Und das sollte nach Überzeugung der meisten Anlieger auch so bleiben. „Wir wollen hier keinen Durchgangsverkehr“, betonte unter anderem Anwohner Olaf Broda. Kai Ühlecke und weitere Familien aus dem Frickengarten ärgern sich ferner über rücksichtslose Parker, die Garagen- und Hofeinfahrten blockieren. Bürgermeister Karl Urban riet, im Wiederholungsfall konsequent die Polizei einzuschalten. Notiert wurde darüber hinaus die Anregung, im Frickengarten eine Halteverbotszone auszuweisen.

Sitzung im Rathaus

In einer anschließenden Sitzung des Ausschusses im Rühener Ratshaus wurden die zuvor gewonnenen Erkenntnisse aus den Ortsterminen noch einmal schriftlich fixiert, um sie dem Rat beziehungsweise Samtgemeinderat zur Beschlussfassung vorzulegen.

Tempo-30 auf der B 244?

In der Bürgerfragestunde kam dann ein Rühener Dauerthema aufs Tapet: Die immense Belastung der Ortsdurchfahrt. Schulkinder seien gefährdet, betonte Wolfgang Schindler, Anwohner der Oebisfelder Straße. Ausschussmitglieder wollen darüber hinaus erfahren haben, dass es beispielsweise in Sachsen-Anhalt möglich sei, auch auf Bundesstraßen innerorts Tempo-30-Zonen einzurichten. „Da werden wir uns mal schlau machen“, betonten Bürgermeister und Ausschussvorsitzender.

Von Burkhard Heuer

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