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Brome Gegen Unfälle: Neue Schutzplanken an der B 248
Gifhorn Brome Gegen Unfälle: Neue Schutzplanken an der B 248
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20:00 16.01.2020
Wanderbaustelle: An der B 248 wischen Voitze und Brome werden beidseitig Schutzplanken installiert. Quelle: Jörg Rohlfs
Brome/Voitze

Am Montag haben zwischen Voitze und dem Flecken die Arbeiten zur Errichtung von Schutzplanken beidseitig entlang der B 248 begonnen. Bis in den März hinein können sie andauern. Anlass für die Maßnahme ist ein Nachrüstprogramm für „passive Schutzeinrichtungen“ an Bundesstraßen.

Einzige Maßnahme im Landkreis

Das wurde 2017 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aufgelegt und es läuft voraussichtlich noch bis 2022. „Im Landkreis Gifhorn ist das jetzt die erste Maßnahme, die in diesem Programm umgesetzt wird. Und bislang auch die einzige“, sagt Michael Peuke, Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel.

Wandernde Tagesbaustelle

brm-brome-voitze-schutzplanken Quelle: Jörg Rohlfs

Auf einer Länge von fünf Kilometern, also quasi die gesamte Strecke zwischen Brome und Voitze, würden die Schutzplanken in den kommenden Wochen aufgestellt. Und zwar mittels wandernder Tagesbaustelle, „die abends immer wieder verschwindet“, so Peuke. Bei schlechtem Wetter würden die Arbeiten auch vorübergehend ausgesetzt. Eine Lichtzeichenanlage regelt den Verkehr, der halbseitiger am Baustellenbereich vorbeigeleitet wird. Die Kosten für die gesamte Maßnahme wird auf 260.000 Euro beziffert.

Unfallfolgen mildern

Sie zielt nicht darauf ab, Unfälle zu verhindern auf der bis auf eine Kurve schnurgeraden Strecke, sondern deren Folgen abzumildern: „Die Autofahrer sollen geschützt werden“, sagt Peuke. „Wenn dort jemand mit seinem Fahrzeug von der Straße abkommt, beispielsweise wegen Wildwechsels oder weil er abgelenkt ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er auch mit einem der Bäume kollidiert.“

Durchgehender Baumbestand

Der beidseitig durchgehende Baumbestand zwischen Voitze und Flecken war also ein Kriterium für eine Aufnahme der Strecke in das Nachrüstprogramm, ein weiteres laut Peuke „Erkenntnisse der Polizei und aus Unfall-Statistiken. Und ein Ausschlusskriterium – eine Fahrbahnbreite von unter sieben Metern – kommt nicht zum Tragen, die B 248 ist an dieser Stelle breit genug.

„Nicht wie Billard“

Diese Mindestanforderung steht im Zusammenhang mit Bedenken, dass eine beidseitige Verplankung auch zu schwereren Unfällen führen könnte, wenn Fahrzeuge nach einem Kontakt mit der Schutzeinrichtung in den Gegenverkehr geraten. „Das ist aber nicht wir beim Billard, wo Eintrittswinkel gleich Austrittwinkel ist“, betont der Behördenleiter.

Deformations-Energie

Die Schutzplanken aus Doppel-U-Profilen, Stahlbändern und Holmen seien so konstruiert, dass sie die kinetische Energie eines anprallenden Fahrzeugs als Deformations-Energie aufnehmen und sowohl in vertikaler als auch horizontaler Richtung verteilen. Grundsätzlich noch nicht ausreichend geklärt ist bei der Technik indes die Frage, wie eine Gefährdung von Motorradfahrern gemindert wird, die nach einem Sturz über die Fahrbahn gegen die Plankenpfosten rutschen.

Von Jörg Rohlfs

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