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Brome Teutonia Tiddische: 18 Monate Haft für Ex-Mitglied
Gifhorn Brome Teutonia Tiddische: 18 Monate Haft für Ex-Mitglied
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20:00 15.01.2020
Amtsgericht Wolfsburg: Ein ehemaliges Vereinsmitglied des SV Teutonia Tiddische wurde wegen Veruntreuung zu 18 Monaten Haft verurteilt. Quelle: Sebastian Bisch Archiv
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Tiddische

18 Monate Haft – ohne Bewährung. So lautet das Urteil des Amtsgerichts Wolfsburg gegen ein ehemaliges Vereinsmitglied des SV Teutonia Tiddische. Dem Funktionsträger war vorgeworfen worden, 13 400 Euro aus der Vereinskasse veruntreut zu haben.

Die Anklage

Angeklagt war das ehemalige Vereinsmitglied in 14 Punkten wegen Untreue zu Lasten des SV Teutonia Tiddische und in zwei Punkten wegen Betrugs gegenüber Dritten. Insgesamt ging es um es eine Summe von 14 100 Euro. Zwar habe der Beschuldigte ein Geständnis abgelegt, berichtet Amtsgerichtsdirektor Henning Lüdtke – und deshalb habe es auch diese „geringe Strafe“ gegeben.

Das Urteil

Dennoch habe er keine Bewährungsgründe gesehen, so Lüdtke. Zum einen habe der Angeklagte mehr als ein Jahr Zeit gehabt, den Schaden wiedergutzumachen. Geschehen sei aber nichts. Zum anderen sah der Richter keine positive Sozialprognose. Und deshalb muss der Mann nun für eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft hatte 21 Monate auf Bewährung gefordert; die Verteidigung 18 Monate, ebenfalls ausgesetzt zur Bewährung. Der Angeklagte kann noch Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.

Wie die Tat aufflog

Aufgeflogen waren die Taten des Mannes Anfang 2019, als der Teutonia-Vorstand wegen einer Freistellungsbescheinigung beim Steuerberater nachfragte – und erfuhr, dass die betreffende Firma schon seit drei Jahren nicht mehr für den Verein tätig sei. In der Folge kamen immer weitere Taten ans Licht. Insgesamt ging es schließlich um 13 400 Euro, die der Mann veruntreut hatte.

Das sagt der Teutonia-Vorsitzende

Der Verein hat mittlerweile 10 000 Euro von der Versicherung erstattet bekommen. „Das ist zwar nicht alles, aber immerhin ein Großteil“, sagt Teutonia-Vorsitzender Robert Stroka. Er hat die Verhandlung am Dienstag verfolgt, denn auch für den Verein ging es um viel. Die Versicherung hatte nämlich laut Stroka angekündigt, nur im Fall einer Verurteilung zu zahlen. „Für mich ist die Sache jetzt erledigt“, sagt Stroka.

Von Christian Albroscheit

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