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Brome A39: Für Tappenbeck bahnt sich Positives an
Gifhorn Brome A39: Für Tappenbeck bahnt sich Positives an
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Streitobjekt: Auch bei der Höhe der Ersatzzahlung fürs Sportgelände in Tappenbeck haben sich die Parteien angenähert. Quelle: Alexander Täger
Tappenbeck/Leipzig

Es waren zwei anstrengende Tage für alle Beteiligten: „Am ersten Tag wurde von 9 bis 21 Uhr verhandelt, am Mittwoch bis 20 Uhr.“ Aber zumindest für Tappenbeck hat sich die Anstrengung gelohnt, denn Mittelstädt glaubt, dass die Gemeinde ihre Anliegen mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird „regeln können“ – und zwar auf Anregung des vorsitzenden Richters außergerichtlich.

Informelles Gespräch

Das gelte auch für den Tappenbecker Sportplatz (der unter der geplanten Trasse der A39 verschwinden würde) respektive die Schadenersatzforderung dafür, wo die beteiligten Parteien was deren Höhe betraf zuletzt noch Welten auseinander lagen: Das Land wollte der Gemeinde 1,75 Millionen Euro zahlen für die Errichtung neuer Sportanlagen an anderer Stelle, die Gemeinde wollte 4,8 Millionen Euro haben. Nun habe man sich in Leipzig bereits angenähert – bei einem informellen Gespräch „draußen vor der Tür“.

Details klären

Auch was den Ersatz von durch den Autobahnbau weg fallenden Ersatzflächen der Gemeinde sieht der Bürgermeister durchaus Anlass zu berechtigten Hoffnungen, „dass wir auch das zufriedenstellend regeln können“. Innerhalb der nächsten zwei Monate sollen Gespräche und Verhandlungen geführt werden, um Details zu klären. Am Ende dieser Verhandlungen soll ein Vertragsabschluss zwischen der Landesbehörde und der Gemeinde stehen.

Noch keine Annäherung beim Lärmschutz

„Noch nicht so nah beieinander“ sei man in Leipzig indes beim Thema Lärmschutz gewesen: „Ich bin aber guter Dinge, dass wir auch hier eine Lösung herbeiführen können, mit der beide Seiten leben können“, meint Mittelstädt. Man könne „nicht immer an allen Stellen Erfolg haben. Das Leben besteht aus Kompromissen.“ Falls sich Gemeinde und Landesbehörde wider Erwarten doch nicht einigen sollten, werde der Richter darüber infomiert: „Dann gibt es am 29. Oktober einen weiteren Verhandlungstermin“, weiß der Bürgermeister.

„Die A39 kommt“

Erste Urteile zu den weiteren zehn Klagen gegen den Abschnitt 7, die jetzt verhandelt wurden, sollen seines Wissens am 11. Juli verkündet werden, weitere im August und September. Und dann wagt Mittelstädt, der von der „ganz tollen, sauberen Atmosphäre“ während der beiden Verhandlungstage sehr beeindruckt war, auch noch eine Spekulation: „Ich glaube, die A39 kommt.“ Und die zwischen Jembke und Tappenbeck geplante Raststätte auch: „Eine Kröte muss man immer schlucken.“

Von Jörg Rohlfs

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