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Boldecker Land Gemeinde zahlt für die Geh- und Radwege
Gifhorn Boldecker Land Gemeinde zahlt für die Geh- und Radwege
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18:09 30.08.2019
„Katastrophaler Zustand“: Wenn die Ortsdurchfahrt saniert wird, übernimmt die Gemeinde anteilig Kosten für neue Geh- und Radwege. Quelle: Jörg Rohlfs
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Weyhausen

Wenn die Ortsdurchfahrt dereinst saniert wird, beteiligt sich die Gemeinde im Zuge dessen an den Kosten für neue Geh- und Radwege. Einen anders lautenden Ratsbeschluss aus 2015 dazu aufzuheben, dafür stimmte jetzt der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss.

Nur Fahrbahn erneuern

Anlass war eine entsprechende Anfrage der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel im Rahmen des mittlerweile zweiten Planfeststellungsverfahrens zur Sanierung der B 188 inklusive der Ortsdurchfahrt. Vor vier Jahre noch hatte damalige Rat eine Kostenbeteiligung abgelehnt – zum jetzigen Zeitpunkt hätte dies jedoch bedeutet, dass lediglich die Fahrbahn, aber nicht die Geh- und Radwege erneuert würden.

„Chance nutzen“

Der Ausschuss unter Vorsitz von Reinhard Wessel war sich darin einig, dass dies keine Option sei, da die Wege in einem sehr schlechten Zustand seien und speziell die Radwege nur Stückwerk. „Wir sollten die Chance nutzen mit Blick auf die Verkehrssicherheit“, so Ausschussmitglied Peter Jacobs. Betont wurde vom Ausschuss, dass man bei der Planung der Wege-Sanierung „auch gucken wird, dass für die Anlieger das Beste dabei heraus kommt“.

200 000 Euro förderungsfähig

Der Kostenanteil der Gemeinde für neue Geh- und Radwege wird mit 200 000 Euro beziffert. Wie Bürgermeisterin Gaby Klose in der Ausschusssitzung mitteilte, sei diese Summe hinwiederum anteilig förderungsfähig. Der nächste Schritt im aktuellen Planfeststellungsverfahren – insgesamt laboriert das Sanierungsprojekt seit mehr als zehn Jahre vor sich hin – sei der Erörterungstermin. Wann die Erneuerung der Durchfahrt, die sich „objektiv in einem katastrophalen Zustand“ befinde, in Angriff genommen werde, sei nach wie vor unbekannt, so Klose.

Kein Kreisel

Vom Ausschuss verworfen wurde der Vorschlag einer Bürgerin, im Bereich Brückenstraße/Neue Straße/Wolfsburger Straße einen Kreisel zu errichten: Nach Auskunft des Landkreis reiche der vorhandene Platz nicht aus, die Polizei erklärte, es gäbe dort keine Unfallhäufung. Um die Ecke verkehrstechnisch sicherer zu machen, regte der Ausschuss an, die Aufstellung eines Stopp-Schildes an der Brückenstraße zu prüfen. Außerdem sollen demnächst die Fahrbahnmarkierungen ebenda erneuert werden.

Von Jörg Rohlfs

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