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Boldecker Land Maschgartenstraße soll Einbahnstraße werden
Gifhorn Boldecker Land Maschgartenstraße soll Einbahnstraße werden
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13:26 27.11.2019
Berliner Kissen reichen nicht: Um den Durchgangsverkehr in der Maschgartenstraße zu reduzieren, soll sie eine „unechte Einbahnstraße“ werden. Quelle: Jörg Rohlfs Archiv
Weyhausen

Die Gemeinde unternimmt einen erneuten Anlauf, um dem Ampel-Umgehungsverkehr in der Maschgartenstraße Herr zu werden: Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss sprach sich für die Einrichtung einer von Anliegern beantragten „unechten Einbahnstraße“ aus.

Drei Monate testen

Nach den Worten des Vorsitzenden Reinhold Wessel wird die Gemeinde – vorbehaltlich der Entscheidung des Rates am 9. Dezember – beim Landkreis Gifhorn die Genehmigung beantragen, an der Einmündung zur Bokensdorfer Straße ein „Einfahrt verboten – Einbahnstraße“-Schild (weißer Balken auf rotem Kreis) aufzustellen: „Zunächst testweise für drei Monate.“

Zustimmung signalisiert

Laut Antragsteller habe der Landkreis mündlich bereits Zustimmung signalisiert. Die Unechtheit der Einbahnstraße bestehe darin, dass Anlieger die Maschgartenstraße von ihren Grundstücken aus in beide Richtungen befahren dürfen. Eine Testphase soll es geben, weil man befürchtet, dass die Autofahrer aus Richtung Norden, die jetzt die Wohnstraße als Abkürzung und Umgehung der Ampel an der Gifhorner Straße nutzen, dann „andere Schleichwege“ wählen.

Verkehrszählung im Ahornweg

Deshalb habe auf dem Ahornweg, der mit Eichenweg, Silbersee und Laischwege auch eine Ampel-Umgehungs-Route darstellt, bereits eine Verkehrszählung stattgefunden. Wenn die unechte Einbahnstraße eingerichtet ist – eventuell im kommenden Frühjahr – soll noch einmal gezählt werden. Falls keine erhöhten Werte gemessen werden, wird die neue Verkehrsregelung beibehalten.

Blühstreifen und Baumpflanzungen

Nach dem Willen des Ausschusses soll auf „vier oder fünf“ gemeindeeigenen Flächen, die bis dato mit Wildwuchs oder Grasflächen versehen sind und bei einer Bereisung ausgesucht wurden, etwas „für den Naturschutz“ getan werden: Angedacht sind das Anlegen von Blühstreifen und Pflanzen von Laub- und Obstbäumen. Vorher sollen auf den betreffenden Flächen Bodenanalysen in Auftrag gegeben werden, um sicher zu gehen, dass die Pflanzungen Erfolg versprechend sind.

„Anlieger schonen“

Mitgeteilt wurde während der Sitzung, dass bei einem Gespräch in Wolfenbüttel mit Vertretern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr die aus 2011 stammenden Pläne für die innerörtliche Sanierung der B 188 in dem Sinne konkretisiert und angepasst wurden, dass bei der von der Gemeinde mitfinanzierten Erstellung von Rad- und Fußwegen die nötigen „Grundstückszukäufe auf minimalste Erfordernisse beschränkt werden sollen, um die Anlieger zu schonen“, wie Wessel ausführt. Als frühester Termin für die Sanierung sei 2021 genannt worden.

Kein Stopp-Schild

Mitgeteilt wurde ferner, dass der Landkreis das Aufstellen eines Stopp-Schildes an der Einmündung der Brückenstraße an der Ecke Bokensdorfer, Neue und Wolfsburger Straße abgelehnt habe, weil es dort nicht viele Unfälle gebe. Vollzug gemeldet wurde beim Ausbau des Forstweges in Höhe der Sportanlagen und westlich der Bokensdorfer Straße. Kosten der brandschutztechnischen Maßnahme : 47 000 Euro, die zum Teil zuschussfähig sind.

Von Jörg Rohlfs

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