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Boldecker Land Messstellen ermitteln die Grundwasserstände
Gifhorn Boldecker Land Messstellen ermitteln die Grundwasserstände
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18:00 16.01.2020
Grundwasserstände ermitteln: Andreas Böttcher (links) und Holger Ortmann betreuen den Kompensationspool „Stellfelde“. Quelle: Landesforsten/Dennis Glanz
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Weyhausen

Im Kompensationsflächenpool „Barnbruch-Stellfelde“ kehrt nun Ruhe ein. Nach den Instandsetzungseingriffen mit einer größeren Holzerntemaßnahme und der Pflanzung von 15 000 jungen Stieleichen schlossen die Niedersächsischen Landesforsten mit der Ermittlung der aktuellen Grundwasserstände ihre Arbeiten im Kompensationsflächenpool zum Jahreswechsel ab.

Wasserhaushalt wiederherstellen

Mit insgesamt acht Messstellen ermitteln die Landesforsten die aktuellen und jahreszeitlich wechselnden Grundwasserstände im Waldboden. „Eines der Ziele der Landesforsten für die Aufwertung des Waldes im Pool ist es, durch die dauerhafte Anhebung des Grundwassers den ursprünglichen Wasserhaushalt des Gebietes wiederherzustellen“, so Dennis Glanz, Sprecher der Forsten. Mit einer Stabilisierung der Grundwasserstände solle die entwässerte Sumpf- und Moorlandschaft vollflächig wiederhergestellt werden, da „neben Wäldern auch Moore zu großen Anteilen Kohlenstoffdioxid speichern“.

Pflegeziele festgelegt

„Wir lesen die Messpunkte in regelmäßigen Abständen aus und sammeln so viele Daten über die Grundwasserstände und die Effekte des Waldes für das Grundwasser. Diese nutzen wir zur Erfolgskontrolle und für ein langfristiges Monitoring. Die Pflegeziele für die Aufwertung des Waldes im Flächenpool sind auf die nächsten 30 Jahre festgelegt,“ erklärt Holger Orthmann vom Forstamt Wolfenbüttel.

Tendenzen erkennbar

Ruhe bis September: „Stellfelde“ im Barnbruch. Quelle: Landesforsten/Dennis Glanz

Kontrolliert werden die Stände bereits seit einem Jahr: „Wir können zwar schon Tendenzen erkennen, erste belastbare Aussagen über den Wasserhaushalt im Flächenpool können wir aber frühsten nach zwei Jahren treffen, alles andere wäre unseriös“, ergänzt sein Kollege Andreas Böttcher vom Forstamt Fuhrberg. Die Messstellen würden die Grundwasserstände vollautomatisch ermitteln und die Daten langfristig speichern: „Wenn wir diese auslesen, ermitteln wir zusätzlich händisch mit einem Licht-Lot den aktuellen Grundwasserstand, zur Überprüfung und Verifizierung der Messstellen. Aus diesen Ergebnissen können wir Handlungsmaßgaben für die Gebietssteuerung ableiten“, so Orthmann.

Weiter im September

Mit der Ermittlung der Messergebnisse schlossen die Niedersächsischen Landesforsten die Arbeit im Kompensationspool Barnbruch Stellfelde für das Jahr 2019 ab. Ab September 2020 beginnen die Landesforsten dann damit, das alte Grabensystem zu verschließen, um die Wiedervernässung der Fläche weiter voranzutreiben.

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