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Boldecker Land Anlieger wollen Berliner Kissen in Maschgartenstraße weg haben
Gifhorn Boldecker Land Anlieger wollen Berliner Kissen in Maschgartenstraße weg haben
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16:00 05.09.2019
Weyhäuser Maschgartenstraße: Berliner Kissen mindert das Tempo der Durchfahrenden – jetzt wollen Anlieger, dass sie entfernt werden. Quelle: Jörg Rohlfs
Weyhausen

Rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln: Abgelehnt wurde vom Bauausschuss der Gemeinde Weyhausen der Antrag von zwei Anliegern der Maschgartenstraße auf Demontage der Berliner Kissen wegen zusätzlicher Lärmbelästigung, insbesondere wenn Autos mit Anhänger die Straße befahren würden.

Abkürzung für Pendler

Montiert wurden die Gummischwellen vor drei Jahren, um den Autoverkehr in der Maschgartenstraße zu „beruhigen“, sprich das Tempo der Durchfahrenden zu senken. Und das sind nicht wenige, denn schon immer wurde und wird die Straße als Abkürzung genutzt, um von der Bokensdorfer Straße (über den Laischeweg) auf die Hauptstraße in Richtung Wolfsburg respektive VW-Werk zu gelangen.

Nur zwei Anlieger wollen Kissen-Abbau

„Es sind nur zwei Anlieger, die das wollen“, erklärte Ausschussmitglied Peter Jacobs die ablehnende Haltung gegenüber einer Demontage der Kissen – und regte stattdessen an, die Vorfahrtsregelung am Laischeweg zu ändern, um das Durchfahren der Maschgartenstraße noch unattraktiver zu machen für Nicht-Anlieger. „Die Verkehrssicherheit ist wichtiger als Lärmschutz“, betonte auch Ausschussvorsitzender Reinhard Wessel.

Vorschlag: Zusätzliches Kissen installieren

Anstelle einer Demontage von Berliner Kissen – „der Verkehr wurde ja beruhigt“ – schlug Martin Eisbrenner sogar vor, ein zusätzliches zu installieren vor der Einfahrt zur Straße, damit die Autofahrer gezwungen seien, früher das Tempo zu drosseln, um so Lärm zu reduzieren. Ob die Anzahl der Durchfahrer durch die Kissen reduziert wurde, sei nicht bekannt, sagte Bürgermeisterin Gaby Klose auf Nachfrage von Karin Meier.

„Dumpingpreis“ für Grundstück geboten

Abgelehnt wurde vom Aussschuss auch das Kaufangebot für ein gemeindeeigenes Grundstück in der Klanze: 25 Euro pro Quadratmeter sei ein „Dumpingpreis“, so Wessel. Der Interessent hatte zuvor das Angebot eines monatlichen Pachtzinses von 500 Euro auf zehn Jahre nicht akzeptiert. Ursprünglich wollte die Gemeinde 48 Euro pro Quadratmeter haben. Dieses Angebot soll nun dem Kaufinteressenten für das Grundstück zur Verhandlung unterbreitet werden.

Probleme mit Ausschreibungen

In Auftrag gegeben wurde die Installation einer neuen Einbruchmeldezentrale für das Dorfgemeinschaftshaus. Für die jetzige, 25 Jahre alte Anlage gebe es keine Ersatzteile mehr, so Bürgermeisterin Gaby Klose. Die Kosten belaufen sich auf 4623 Euro. Klose berichtete ferner von Problemen mit Ausschreibungen. Für anstehende Betonarbeiten an Brücken in der Gemeinde seien neun Firmen um ein Angebot gebeten worden, aber kein einziges sei eingegangen.

77 000 statt 35 000 Euro für Regenrückhaltebecken

Zwölf Firmen wurden wegen der für diesen Herbst geplante Sanierung des Regenrückhaltebeckens am DGH angeschrieben, die von der Verwaltung mit 35 000 Euro veranschlagt wurde. Zwei Angebote seien gekommen, allerdings mit Kosten-Voranschlägen über 53 000 sowie 77 000 Euro. Nun sollen demnächst die Arbeiten neu ausgeschrieben werden, in der Hoffnung, dass ein (noch weit entfernter) Sanierungstermin im Herbst 2020 das Ganze günstiger werden lässt.

Von Jörg Rohlfs

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