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Boldecker Land Radierungen im Samtgemeinderathaus
Gifhorn Boldecker Land Radierungen im Samtgemeinderathaus
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18:45 28.08.2019
Stellen ihre Werke aus: Doris Bronold (v.l.), Ingeborg Kirstein, Regina Buchner-Scheele und Paola Massei. Quelle: Alexander Täger
Weyhausen.

„Frauen machen Druck – Filigranes aus zarter Hand.“ So lautet das Motto der Kunstausstellung, die derzeit im Samtgemeinde-Rathaus zu sehen ist. Die Druckkünstlerinnen Doris Bronold, Regina Buchner-Scheele, Ingeborg Kirstein und Paola Massei zeigen insgesamt rund 50 ihrer Werke. Zur Ausstellungseröffnung konnte Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier zahlreiche Gäste begrüßen.

Gebäude und Wölfe

Bei der von Insa Gülke organisierten Ausstellung, die noch bis Ende November läuft, sind ganz unterschiedliche Motive zu sehen – etwa Gebäude, Stadtansichten oder die Wolfsburger Wolfs-Statuen. Die vier Künstlerinnen befassen sich schon seit vielen Jahren mit Druckkunst, genauer mit Radierungen, und sind über einen entsprechenden Kursus verbunden.

Spiegelverkehrtes Abbild

Buchner-Scheele erläuterte die Technik: Als Radierungen werden Tiefdruckverfahren bezeichnet, bei denen Material einer Metallplatte mit einer Nadel abgenommen oder mittels einer Säure weggeätzt wird. In den Vertiefungen haftet die Druckfarbe. Mithilfe einer Druckpresse wird dann Tiefdruckpapier gegen die Platte gepresst und so ein spiegelverkehrtes Abbild erstellt.

Lange Warteliste

Die Radier-Kurse, blickte Buchner-Scheele zurück, gebe es seit Mitte der 1980-er-Jahre, damals hätten diese unter der Schirmherrschaft der Volkshochschule stattgefunden. Das Hobby sei damals sehr begehrt gewesen, so dass es „mindestens drei Kurse im 14-tägigem Wechsel“ gab. „Und die Warteliste war lang.“

Neue Heimat Oberschule

Da unter anderem eine Druckpresse und Säure für die Anwendung dieser Technik benötigt werde, bedürfe es einer Werkstatt, führte die Künstlerin aus. Früher war diese im Wolfsburger Schloss untergebracht. Nachdem dort saniert wurde, fand die Gruppe in der Oberschule Weyhausen eine neue Heimat. Heutzutage ist die Nachfrage zwar nicht mehr so groß wie in den Anfangstagen, den Kursus „Radierungen“ gibt es aber immer noch. „So eine Gruppe bedeutet Austausch, Integration, Lernen voneinander“, so Buchner-Scheele. Alle hätten aber ihre eigene Handschrift.

Der von Yoko Haneda geleitete Kursus beginnt wieder am 10. September. „Wir treffen uns alle 14 Tage, dienstags, um 19 Uhr.“ Anmeldungen sind über die Kreisvolkshochschule möglich. „Oder einfach mal reinschneien.“

Von Alexander Täger

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