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Boldecker Land Fliederweg-Anlieger gegen Großbau-Projekt
Gifhorn Boldecker Land Fliederweg-Anlieger gegen Großbau-Projekt
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00:19 04.05.2019
Verärgert und frustriert: Die Anwohner des Fliederwegs in Weyhausen sing gegen ein dort geplantes Großbau-Projekt. Quelle: Jörg Rohlfs
Weyhausen

Was alle Anlieger eint, ist die Sorge um die eigenen Häuser, weil eine Grundwasserabsenkung bei dem Großbauprojekt vorgesehen ist. Senkungsrisse könnten die Folge sein, so die Befürchtungen. Auch die Sicherheit der in der kleinen Straße wohnenden Kinder und pendelnden OBS- und Grundschulkindern werde gefährdet – für 18 Monate durch Baufahrzeuge, danach durch den erhöhten Anliegerverkehr.

„Bollwerk passt nicht hier her“

„Außerdem mündet der Auto-Fahrstuhl der Tiefgarage direkt auf den Bürgersteig“, meint Gisela Nitschkowski, die visavis der Baugrube wohnt. Und: „So ein Bollwerk passt einfach nicht hierher“, erklärt Birgit Wonde, die ebenfalls im Fliederweg wohnt. Man habe nichts dagegen, wenn die Fläche bebaut werde, „aber angepasst an die Umgebung“. Insgesamt würde die Wohn- und Lebensqualität sinken.

Auch Gemeinde hat Bedenken

Auch die Gemeinde, namentlich Bürgermeisterin Gaby Klose, habe sich – wie die Anliegerschaft – mit ihren Bedenken an das zuständige Bauamt beim Landkreis Gifhorn gewandt. Offenbar vergeblich – das Ausheben der Baugrube und die Absenkung des Grundwasserspiegels seien genehmigt. Die Anwohner des Fliederwegs geben deshalb auch nicht dem Bauherrn des Projekts „die Schuld. Der will nur Geld verdienen“, so Wonde.

„Beim Landkreis bedanken“

Stattdessen könne man sich „beim Landkreis bedanken“, so der Tenor. Das sei umso unverständlicher und bitterer, da in der Vergangenheit immer wieder unterschiedlichste Anträge von Anliegern abgelehnt wurden: von der Hinterbebauung bis zur baulichen Veränderung. Und der nächste „Hammer“ steht bevor: An der Einmündung zur Hauptstraße werde ein weiterer Mehrfamilien-Komplex entstehen, „auch mit Tiefgarage“, so Nitschkowski.

„Alles berechnet und genehmigt“

Bauherr und Investor beim aktuellen Projekt Rudolf Schmidtheisler sieht das Recht auf seiner Seite: „Es ist alles von Fachleuten berechnet und alles genehmigt.“ Im Haus komme modernste Technik zum Einsatz, es entstünde etwas „schönes und interessantes, dass die Gegend aufwertet“.

Von Jörg Rohlfs

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