Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Boldecker Land Tappenbeck klagt gegen Weiterbau der Autobahn 39
Gifhorn Boldecker Land Tappenbeck klagt gegen Weiterbau der Autobahn 39
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 22.06.2018
Gemeinderat in Tappenbeck: Bürger konnten sich die Pläne für das Baugebiet Tappenbeck-Süd ansehen.
Gemeinderat in Tappenbeck: Bürger konnten sich die Pläne für das Baugebiet Tappenbeck-Süd ansehen. Quelle: Burkhard Heuer
Anzeige
Tappenbeck

Ausführlich ging Mittelstädt im Rahmen der Einwohnerfragestunde auf die weiteren Schritte ein. Gemeinsam mit einer Hamburger Anwältin seien die wichtigsten Eckpunkte der Klage besprochen worden.

Die Kritikpunkte des Tappenbecker Gemeinderats

Die richtet sich gegen die Trassenführung, die unter anderem das Tappenbecker Sportgelände tangiert. Man hält ferner den Lärmschutz zum geplanten Neubaugebiet „Tappenbeck-Süd“ für nicht ausreichend, das Thema Raststätte müsste neu aufgerollt werden und nicht zuletzt geht es darum, dass die Gemeinde ein neues Sportgelände finanziert bekommt, sollte die bisherige Anlage wegen der Autobahn fortfallen.

Schon Gebiet für neues Sportgelände vorhanden

In diesem Sinne hat die Gemeinde laut Bürgermeister übrigens auch schon Vorsorge getroffen. In Nähe des Spatzenringes habe man bereits vor geraumer Zeit ein drei Hektar großes Areal gekauft, das mittlerweile um einen weiteren Hektar erweitert worden sei. Hier könnte das neue Sportgelände entstehen.

Auch Baugebiet Tappenbeck-Süd ist Thema im Rat

Einstimmig beschlossen wurden ferner Änderungen des Bebauungsplanes Tappenbeck-Süd und Lehmkuhle. Wegen einer hier verlegten Wasserleitung werde man den bisher geplanten Kinderspielplatz im Süden an einem anderen Standort unterbringen. Der bisher vorhandene Kinderspielplatz am Birkenweg Lehmkuhle wird zurückgebaut. Zudem beschloss der Gemeinderat, im Baugebiet Tappenbeck-Süd nicht nur Wohnen, sondern auch „stilles Gewerbe“ zuzulassen. „Dabei handele es sich beispielsweise um Arzt- oder Rechtsanwalts-Praxen, die keine Lärmemissionen verursachen.

Von Burkhard Heuer