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Boldecker Land Kommers und Konzert: 120 Jahre Polyhymnia
Gifhorn Boldecker Land Kommers und Konzert: 120 Jahre Polyhymnia
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08:01 26.09.2019
Die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chores Polyhymnia Tappenbeck sangen unter der Leitung von Sieglinde Meier sowohl beim Kommers wie auch beim Konzert. Quelle: Alexander Täger
Tappenbeck

Der Gemischte Chor Polyhymnia hat sein 120-jähriges Bestehen gefeiert – mit einem Kommers und einem Jubiläumskonzert im Sportheim. Das wohl beste Geschenk: Für den Fortbestand des Chorgesanges in Tappenbeck sieht es derzeit gut aus.

„Freetime-Singers“ machen weiter

Denn für den 120. Chorgeburtstag war ein Projektchor gegründet worden. „Ich darf sagen, dieser Aufruf hat alle Erwartungen übertroffen“, freute sich Chorvorsitzender Helmut Meier. „Denn es sind über 30 Sängerinnen und Sänger zusammengekommen.“ Achtmal hatten die „Freetime-Singers“ – so der Name des Projektchores – mit Paul Schaban als Chorleiter für ihren ersten Auftritt geprobt. Mit Erfolg: Für Lieder wie „Singen macht Spaß“ oder „If you‘re happy“ bekam der Projektchor großen Applaus. Und: Wie dabei zu hören war, werden die Freetime-Singers ab Januar weitermachen – als eigenständiger Ableger des Gemischten Chores Polyhymnia Tappenbeck.

Aus gegebenem Anlass lud der Chor zu Kommers und Festkonzert ein

Gestartet wurde der Chorgeburtstag mit einer gesanglichen Begrüßung beim Kommers durch die Sängerinnen und Sänger. Bevor die Big Band Tappenbeck für Unterhaltung sorgte, wurde in die Geschichte des Chores zurückgeblickt. Dafür las Norbert Schubert aus einer Chronik, die von Walter Kuhlgatz – der ab 1957 für stolze 33 Jahre als Chorleiter wirkte – verfasst wurde. Helmut Meier trug danach eine Festrede vor, die Willi Lawrenz, der von 1958 an für 20 Jahre die Funktion des Vorsitzenden inne hatte, zum Hundertjährigen hielt.

Wiedergründung 1949

Unter anderem war zu erfahren, dass es um 1920 herum kurzzeitig noch einen Männerchor gab. Ab 1927 wurde der Singbetrieb in Tappenbeck komplett eingestellt. 1949 folgte dann die Wiedergründung des Chores im damaligen Gasthaus Tietje, 1950 die erste Generalversammlung und der erste öffentliche Auftritt beim Sängerfest in Mörse. „Durch die vielen Heimatvertriebenen und den langen Mangel an kultureller und gesellschaftlicher Betätigung nahm der Chor schnell einen großen Aufschwung“, las Schubert vor.

Zelter-Plakette zum 100-Jährigen

 1951 fand das erste Sommerfest nach dem Krieg als Sängerfest statt. Etwas später ruhte der Singbetrieb mangels Chorleiter vorübergehend erneut, bis Kuhlgatz und Lawrenz übernahmen. Ein Höhepunkt in der Chorgeschichte war die Verleihung der Zelter-Plakette zum 100-jährigen Bestehen. Das Alter des Vereins konnte – außer durch die Jahreszahl auf der alten Fahne – übrigens nur durch einen kurzen Zeitungsbeitrag belegt werden, den Mitglieder um die damalige Vorsitzende Ilse Herbermann aufgetan hatten.

Zwei unter einer Fahne

Und die Sängerinnen und Sänger wollen auch weiter singen, wie von Helmut Meier zu hören war. Auch wenn keine großen Auftritte mehr möglich seien. So gibt es künftig zwei eigenständige Chöre, die beide unter der Fahne des Gemischten Chores Polyhymnia singen: den klassischen Chor mit Chorleiterin Sieglinde Meier, und ab Januar die von Paul Schaban geleiteten, aus dem Projektchor hervorgegangenen Freetime-Singers.

Neben diesen beiden trat beim Konzert am Sonntag im Sportheim auch noch der ebenfalls von Sieglinde Meier geleitete Gemischte Chor aus Grußendorf auf.

Von Alexander Täger

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