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Boldecker Land Samtgemeinde besteht auf Verlegung der Rastanlage
Gifhorn Boldecker Land Samtgemeinde besteht auf Verlegung der Rastanlage
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00:16 24.06.2017
„Optimale Klagemöglichkeiten“: Die Samtgemeinde Boldecker Land hat ein Gutachten erstellen lassen, das gute Gründe gegen die Tank- und Rastanlage zwischen Jembke und Tappeneck liefert. Quelle: Archiv
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Weyhausen

Die Samtgemeinde Boldecker Land hat im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur A39 eine gutachterliche Stellungnahme eingebracht zur geplanten Tank- und Rastanlage zwischen Jembke und Tappenbeck – diese sei „untragbar“, so Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier während der Sitzung des Rates am Dienstagabend.

Man sei sich sicher, dank des Gutachtens „eine sehr gute Verhandlungsbasis“ zu haben bei Gesprächen mit der Straßenbaubehörde: nicht nur bezüglich des Rastplatzes, sondern auch zu einer Verlegung der A39-Trasse unter Berücksichtigung des Lärmschutzes für das Baugebiet Tappenbeck-Süd. Falls die Verhandlungen doch scheitern sollten, würde der Rechtsweg beschritten – die gutachterliche Stellungnahme liefere auch „optimale Klagemöglichkeiten“, so Meier weiter.

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Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde Ralf Käseberg zum Ortsbrandmeister von Weyhausen ernannt, ein Amt, das er bereits seit gut einem Jahr kommissarisch ausübt. Zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister ernannte Meier Christian Gerche, der seit 2008 Ortsbrandmeister der Feuerwehr Bokensdorf ist. Verabschiedet wurde vom Rat eine Änderung der Aufwandsentschädigungssatzung (im Hinblick auf die Ausbildung von „Motorkettensägenführern“ in den Feuerwehren).

Beschlossen wurde ferner der Abschluss eines Ingenieur-Vertrags (80.000 Euro) für die Erneuerung der Wärmeversorgung für Schulzentrum und Sporthalle in Weyhausen, die Schließung der Jugendtreffs in Jembke und Osloß sowie im Grundsatz der Neubau eines Feuerwehrhauses in Bokensdorf (AZ berichtete jeweils).

Bauamtsleiter Marco Lamcke rechnet damit,dass nach dem Ende der Frostperiode 2018 mit dem Neubau begonnen werden kann. Die Bauzeit für das Feuerwehrhaus werde etwa ein Jahr betragen.jr

Von Jörg Rohlfs

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