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Boldecker Land Queen of Drags: So war’s und so wird’s nun für Aria aus Osloß
Gifhorn Boldecker Land Queen of Drags: So war’s und so wird’s nun für Aria aus Osloß
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20:59 23.12.2019
Toller Erfolg: Die Osloßer Dragqueen Aria Addams schaffte es im Finale von "Queen of Drags" auf Platz zwei, macht ihre Passion nun zum Beruf. Quelle: ProSieben/Martin Eheleben
Osloß

Einen tollen Erfolg feierte die Osloßer Dragqueen Aria Addams in der TV-Castingshow Queen of Drags mit Platz zwei. Wie sie die Staffel der Show von Ex-Starmodel Heidi Klum und das Finaleerlebte und wie es nun für sie persönlich weitergeht, schildert die 23-Jährige der AZ, auch wie sie Weihnachten verbringt.

„Eine wundervolle Zeit“

Ganz schön an den Nerven gezehrt hat die Zeit in Los Angeles, wo die Staffel gedreht wurde. Alles in allem jedoch überwiegt die Erinnerung an eine „wundervolle Zeit“, sagt Aria. „Die Teilnahme war ein unvergessliches Erlebnis, an dass ich mich immer gern zurückerinnern werde. Ich würde es jeder Zeit wieder tun.“

Finale mit Augeninfektion

Für Aria ging es mal auf und mal ab in der Show, bis schließlich die Finalteilnahme feststand. Die Vorbereitungen darauf seien sehr stressig gewesen. Jede freie Minute habe sie in Kostüme, Perücken und Outfit investiert. Ins Finale selbst ging Aria dann mit einem Handicap. Eine Augeninfektion plagte sie.

Als zum Schluss nur noch die spätere Siegerin Konkurrentin um Platz eins war, sei ihr schon klar gewesen, dass Yoncé gewinnen würde. Ein verdienter Sieg, wie Aria anerkennend sagt. „Als sie dann gekrönt wurde, war das für mich so ein kleiner Moment des Friedens, weil der ganze Druck von mir abfiel. Natürlich hätte ich gerne gewonnen, aber sie hat es sich genauso verdient.“

Passion zum Beruf gemacht

Viel Zeit zu verschnaufen gönnt sich Aria nicht. Zeit, um Zukunftspläne zu schmieden. Und da hat sich schon einiges getan, teilweise sei das noch top secret. Was schon mal zu verraten ist: Aria ist nun hauptberuflich Drag, wird dadurch viel reisen und andere Städte erleben. „Es ist ein wahnsinnig spannende Zeit.“

Weihnachten mit der Familie

Doch nun stehen erst einmal besinnliche Tage ins Haus. „Mein Weihnachtsfest verbringe ich ganz entspannt mit meiner Familie und den Hunden zuhause“, berichtet Aria. Was sie den AZ-Lesern allgemein als Botschaft mitgeben möchte: „Man muss im Leben nicht alles verstehen. Aber solange ein Mensch niemandem weh tut, schmerzt Akzeptanz ebenso wenig.“

Von Andrea Posselt

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