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Boldecker Land Baugebiet „Vor dem Hagen“ – jetzt startet die Vermarktung
Gifhorn Boldecker Land Baugebiet „Vor dem Hagen“ – jetzt startet die Vermarktung
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15:01 02.09.2019
In den Startlöchern: Teja Schönberger vermarktet das Baugebiet Vor dem Hagen in Osloß. Quelle: Jörg Rohlfs
Osloss

Was lange währt, geht endlich los – zumindest nach den Worten von Teja Schönberger, dessen Firma Boldecker Land Grundstücksgesellschaft das geplante Baugebiet Vor dem Hagen erworben hat: „Wie wollen noch in diesem Jahr mit der Erschließung beginnen.“

„Dorfladen“ Anlass für Planung

Seit etlichen Jahren schon hegt und pflegt die Gemeinde den Wunsch, am östlichen Ortsausgang südlich der Bundesstraße auf einer landwirtschaftlichen Fläche ein Baugebiet auszuweisen. Zentraler Bestandsteil der Bestrebungen war immer auch die Errichtung eines „Dorfladens“ ebenda. Die Suche nach einem geeigneten Standort für dessen Realisierung sei im Grunde sogar der Anlass gewesen, das Gebiet Vor dem Hagen voran zu bringen, erklärt Bürgermeister Axel Passeier, „damit die Bürger nicht jedes Mal, wenn sie etwas kaufen möchten, nach Weyhausen fahren müssen.“

Zusätzlich Wohnungen

Dieser „große Wunsch“ der Gemeinde ist laut Schönberger nach wie vor Bestandteil der Planungen: „Vielleicht wird es auch ein Bio-Markt.“ Bei der Verkaufsfläche ist die Rede von 300 Quadratmetern. Pacht-Interessenten gebe es bereits. Im Gebäude sollen zusätzlich einige Wohnungen entstehen.

30.000 Quadratmeter

Was jedoch die aktuelle Planung für die übrige Wohnbebauung auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Areal betrifft, so unterscheidet sich diese vom ursprünglichen Entwurf der Investoren Jörg Papendieck und Jörg Rade, die das Gebiet in den vergangenen vier Jahren planerisch entwickelten – und es, nachdem der Bebauungsplan im Juni Rechtskraft erlangt hatte, an Teja Schönberger verkauften.

Verdichtete Bebauung

Ehedem war die Parzellierung des Areal für 14 Einfamilien- sowie fünf Mehrparteienhäuser vorgesehen. Schönberger hat nun eine planerische „Verdichtung“ vorgenommen: Es werden 50 Wohneinheiten entstehen in Form von Doppel- und Reihenhäusern sowie einigen Stadtvillen. Anders sei ein Umsetzung der Pläne „von vornherein“ nicht möglich gewesen – in Vor dem Hagen stehe „noch viel Arbeit“ an.

Lärmschutzwall zur B 188

Längs der B 188 werde ein Schallschutzwall errichtet und voraussichtlich auch am gegenüber liegenden Wald, der zum Naturschutzgebiet Allertal gehört. Außerdem muss am Ortseingang eine Einbiegespur an der Bundesstraße errichtet werden, über die das Gebiet erschlossen wird. Anders als früher geplant, werden auch keine Grundstücke verkauft, sondern bezugsfertige Häuser: „Wir bauen alles selbst“, so Schönberger. Avisierter Einzugstermin ist Weihnachten 2020.

Gebaut werden Niedrig-Energiehäuser „massiv und günstig“ – mit 140, 170 und 185 (Stadtvillen) Quadratmetern Wohnfläche. Platz für eine Heizung brauchen die Besitzer im Haus nicht, denn alle Einheiten hängen an einem Nah-Wärmenetz mit Blockheizkraftwerk, das mit Holzpellets betrieben wird. Die Vermarktung der Wohnobjekte wird laut Schönberger „in den nächsten vier Wochen beginnen“.

Vorkaufsrecht für Osloßer

In diesem Zusammenhang spreche auch nichts dagegen, an dem zu Beginn aller Planungen von Bürgern geäußerten Wunsch nach einem Vorkaufsrecht für Interessenten aus Osloß (und deren Kindern) festzuhalten. Festzuhalten bleibt ferner, dass die Boldecker Land Grundstücksgesellschaft parallel zu Vor dem Hagen vier weitere, kleine Baugebiete mit insgesamt in Angriff nimmt: ein zweites in Osloß sowie in Jembke, Grußendorf und „eins, dass noch nicht benannt werden kann“, so Teja Schönberger.

Von Jörg Rohlfs

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