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Boldecker Land Lebendiger Advent im Zeichen der Menschenrechte
Gifhorn Boldecker Land Lebendiger Advent im Zeichen der Menschenrechte
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18:00 11.12.2019
Lebendiger Adventskalender in Osloß: Der IG Metall Wohnbezirk Boldecker Land hatte anlässlich des Tags der Menschenrechte eingeladen. Der Chor Gegenwind trat auf. Quelle: Christian Albroscheit
Osloß

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es ist nur deine Schuld, wenn sie so bleibt: Diese Zeile aus dem Ärzte-Song „Deine Schuld“ stand am Dienstag thematisch über dem Treffen beim Lebendigen Adventskalender in Osloß. Eingeladen hatte der IG Metall Wohnbezirk Boldecker Land. Wie jedes Jahr am Internationalen Tag der Menschenrechte. Und wie jedes Jahr fanden sich viele Besucher zu dem Treffen ein.

Treffen am Tag der Menschenrechte

Es war auf den Tag genau 71 Jahre her, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet hatte. „Aber seitdem ist nicht viel besser geworden. Es geschieht immer noch viel Unrecht“, sagte Wohnbezirksvorsitzender Axel Passeier. Auf dieses wollte die IG Metall aufmerksam machen, etwa auf die 72 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht seien. „Das ist verdammt viel, darüber wollen wir sprechen“, sagte Passeier.

Unterstützung durch Gewerkschaftschor

Unterstützung bekam der IG Metall Wohnbezirk dabei vom Gewerkschaftschor Gegenwind aus Wolfsburg, der fünf Lieder mitgebracht hatte. Zwei Lieder über den Freiheitskampf in Südafrika, ein Medley aus Arbeiterliedern, das Lied „Brot und Rosen“ aus der internationalen Frauenbewegung und eben „Deine Schuld“ von den Ärzten. „Es ist uns ein Anliegen, den Kampf für Menschenrechte mit unserem Gesang zu unterstützen“, sagte Chormitglied Alfred Hartung.

IG Metall sammelt Spenden

Doch nur mit Reden war es an diesem Abend nicht getan. Mit einem Bücherverkauf sammelte die IG Metall Spenden für die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz. Zudem wurden Spenden gesammelt für die Kinder- und Jugendarbeit in der Region. Der Lebendige Adventskalender sei ein passender Anlass für diese Spendensammlung, sagte Passeier. Das beste am Kalender seien jedoch die Gespräche unter den Besuchern – durchaus auch einmal über ernste Themen.

Von Christian Albroscheit

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