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Boldecker Land Jubiläumskonzert mit Überraschungsmomenten
Gifhorn Boldecker Land Jubiläumskonzert mit Überraschungsmomenten
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18:32 15.09.2019
Jubiläumskonzert in Osloß: Der Singkreis feierte seinen 140. Geburtstag. Quelle: Burkhard Heuer
Osloss

Die 250 gestellten Stühle reichten nicht aus. Es musste noch nachgerüstet werden am Freitag im Dorfgemeinschaftshaus Osloß, wo der neu erstarkte Singkreis Osloß und der Männergesangverein Dannenbüttel zum Jubiläumskonzert eingeladen hatten. Der Singkreis feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen. 2020 übrigens folgen ihm die Dannenbütteler nach, deren Geschichte dann ebenfalls 140 Jahre zurückreicht.

Und die musikalische Veranstaltung vor einem begeisterten Publikum entwickelte sich wahrhaftig zu einem Höhepunkt des Oslosser Jubiläumsjahres. So präsentierte der Singkreis mit 42 Akteuren ein neues Programm, das man in dieser Form wohl nicht erwartete.

„Wir singen Lieder, die das Radio nicht sendet“, kündigte Chorleiter Patriz Brünsch zum Auftakt des Konzertes in Osloß an. Der 140 Jahre alte Singkreis Osloß und der nur ein Jahr jüngere MGV Dannenbüttel überraschten das Publikum mit Songs von Sarah Connor und Marius Müller-Westernhagen.

„Auf Ännchen von Tharau und andere traditionelle Chorsätze werden Sie heute verzichten müssen“,schmunzelte Chorleiter und Singkreis-Vorsitzender Patriz Brünsch in seiner Begrüßung. Stattdessen starteten die 37 Damen und fünf Herren mit den schwungvollen „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott und mit „Vincent“, dem neuesten und wohl auch provozierendsten Song von Sarah Connor, die das Schicksal eines homosexuellen Jungen in einer streng heterosexuellen Kirchengemeinde besingt. „Das hätten Sie wohl nicht erwartet. Wir singen Lieder, die das Radio nicht sendet“, so anschließend der Chorleiter, der gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern von Anfang an brausenden Applaus und zwischenzeitlich Standing ovations entgegennehmen konnte.

„Ein Hoch auf uns“

Auch weitere Songs von Marius Müller-Westernhagen (Lass uns leben) und Andreas Bourani (Ein Hoch auf uns) gelangen.

Als musikalisch bestens präpariert präsentierte sich im weiteren Verlauf der Nachbarchor aus Dannenbüttel mit seinem Vorsitzenden Heinz Weimann ebenfalls unter der Chorleitung von Patriz Brünsch. Die 23 Aktiven servierten den Besuchern ein Potpourri aus modernisierten Shantys (Santiano, Hoch im Norden weht ein rauer Wind) über „Amsterdam“ von Cora bis hin zum Sensationssong „Freiheit“ von Müller-Westernhagen. Da erhob sich das Publikum und Handylichter sorgten für Gänsehautstimmung.

Zwischenzeitlich durfte der Jubiläumschor von Osloß lobende Worte entgegennehmen. Chorleiter Patriz Brünsch sprach von einer großartigen Entwicklung, die ihn als Vorsitzenden und Chorleiter gleichermaßen mit Freude erfülle. Wegen sinkender Mitgliederzahlen habe man in jüngster Vergangenheit schon befürchtet, den Singkreis auflösen zu müssen. Mittlerweile habe man soviel neue Anmeldungen bekommen, dass eventuell noch in diesem Jubiläumsjahr die 50 überschritten werde.

Hochachtung vor dem Chor

Und auch Bürgermeister Axel Passeier war angetan: „Ich verneige mich in Hochachtung vor diesem Chor“, sagte er. Es sei ihm schon mal angst und bange vor der Zukunft des Singkreises gewesen, nun sei die Entwicklung umso schöner. Die Glückwünsche vom MGV Dannenbüttel überbrachte Vorsitzender Heinz Weimann, der gleichzeitig den Singkreis zum eigenen Jubiläum in 2020 einlud. „Es wird weiter gefeiert“, sagte Weimann. Seine Gratulation schloss er ab mit Worten des Dankes an Chorleiter Patriz Brünsch. „Wir alle sind glücklich, dass wir dich haben“, sagte er.

Von Burkhard Heuer

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