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Boldecker Land So mitreißend war das Konzert in der Auferstehungskirche
Gifhorn Boldecker Land So mitreißend war das Konzert in der Auferstehungskirche
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19:00 08.09.2019
Konzert in der Auferstehungskirche Weyhausen: Der Jazz- und Popchor der Musikschule Wolfsburg und Rejoice traten vor 200 Besuchern auf. Quelle: Burkhard Heuer
Weyhausen

Die Auferstehungskirche in Weyhausen war mit rund 200 Besuchern gut gefüllt, als am Samstag erneut zwei großartige musikalische Ensembles zum gemeinsamen Konzert eingeladen hatten. Zu Gast waren der Gospelchor „Rejoice“ aus der Wolfsburger Nordstadtgemeinde sowie der Jazz-und Pop-Chor der Musikschule Wolfsburg.

Traditionelles und Hits der Gegenwart im Programm

Auf dem Programm stand eine perfekt gemischte Auswahl von traditionellen Gospels und Spirituals sowie bekannte Hits der Gegenwart, die sowohl mit instrumentaler Untermalung als auch A cappella vorgetragen wurden. Einer der Höhepunkt indes folgte, als das gesamte Publikum mit ins Programm eingebunden wurde. Gemeinsam mit den beiden Chören sang man „Over in the glory land“.

Die Lieder des Gospelchors

Moderatorin Sabine Brandstäter-Zempel hatte die Besucher in der Weyhäuser Kirche willkommen geheißen und dabei hervorgehoben: „Es ist höchste Zeit, dass wir mal wieder etwas gemeinsam machen.“ Unter der Leitung von Paul Schaban (auch Piano) stellte dann zunächst der Gospelchor mit „Come into the presence“, „Sunday morning“ und Lean on me“ seine stimmlichen Qualitäten unter Beweis. Überraschend die erste Einlage: Khadidja Gnagbo, gebürtig an der Elfenbeinküste (Gesang), und Katharina Brandstäter (Piano) – beide Mitglieder von „Rejoice“ – trugen als „Kathi und Khadi“ den Michael-Jackson-Welthit „Man in the mirror“ vor.

Was der Jazz- und Popchor sang

Nicht minder stimmgewaltig dann präsentierte sich der Jazz-und Popchor der Musikschule unter der temperamentvollen Leitung von Juliette Jacobsen. Für das Programm hatte man unter anderem einige aktuelle Songs ausgewählt, beispielsweise Hits von „Ich und Ich“ („So soll es bleiben“) , „Happy“ von Pharell Williams“ und als besondere Herausforderung „Budapest“ von George Ezra. Und auch der erste Part des Jazz-und Popchor schloss mit einer Überraschung: Jacobsen, Gastdozentin an der Musikschule, präsentierte sich ebenso als Solistin mit „I want to know“ wie später Udo Hagen Zempel (Saxophon) und Paul Schaban (Piano) mit ihrer Instrumentaleinlage.

Zugabe nach zweistündigem Konzert

Rund zwei Stunden wurden die Besucher in der Weyhäuser Kirche so unterhalten mit einem anspruchsvollen Programm. Immer wieder brandete der Applaus auf, wurden die Beiträge von Chor und Solisten umjubelt. Vor allem die gemeinsamen Vorträge beider Chöre ließen die tolle Akustik der Kirche deutlich werden. Zum Abschluss erklatschte sich das Publikum eine Zugabe: Wieder standen „Rejoice“ und der Jazzchor gemeinsam auf der improvisierten Bühne, um mit „Evening Rise“ – einem traditionellen Lied nordamerikanischer Indianer - einen erbaulichen Gesangsabend abzurunden.

Von Burkhard Heuer

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