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Boldecker Land Bokensdorf: Neue Behelfsbushaltestellen an K 28 gehen in Betrieb
Gifhorn Boldecker Land Bokensdorf: Neue Behelfsbushaltestellen an K 28 gehen in Betrieb
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20:10 07.11.2019
Neue Behelfsbushaltestellen: Die Gemeinde Bokensdorf hatte Wohnen-am-Golfplatz-Anwohner an die K 28 gebeten. Quelle: Jörg Rohlfs
Bokensdorf

Auf großes Interesse stieß die Einladung der Gemeinde anlässlich der Inbetriebnahme der Behelfsbushaltestelle auf der K 28 in Höhe des Gebiets Wohnen am Golfplatz: Gut 50 Eltern, Großeltern und Kinder aus dem Gebiet trafen sich am Donnerstagnachmittag dort.

Bürgermeisterin beantwortet Fragen

„Wir wollten nicht einfach sagen, so, die Haltestelle ist in Betrieb, jetzt macht mal“, erklärte Bürgermeisterin Jennifer Georg, die gemeinsam mit der Ratsfrau Sandra Wagner die Fragen der Teilnehmer beantwortete, während die Autos auf der viel befahrenen Straße vorbei rauschten.

Knapp 4000 Euro hat die Gemeinde für das Schottern der beiden gegenüber liegenden Behelfshaltestellen und ein kurzes Stück Zuwegung vom Osloßer Weg über ein verlassenes Materiallager des noch nicht fertig gestellten Endausbaus des Wohngebiets bezahlt: „Sobald der Kreisel hier gebaut ist, kommen auch richtige Haltestellen“, versprach die Bürgermeisterin.

Gespräch mit Insolvenzverwalter

Noch vor einem Jahr sah es nach Gesprächen mit dem Investor so aus, als würde 2019 eben dieser Kreisel gebaut, der verbindlich zum Bauprojekt Wohnen am Golfplatz (WAG) gehört – doch dann folgte im Dezember 2018 die Insolvenz. Alle Vereinbarungen zerstoben fürs Erste. Wie es weiter geht, ist offen, laut Georg wird es Ende des Monats ein Gespräch mit dem Insolvenzverwalter geben.

Ampel oder Zebrastreifen?

Aber die Eltern hatten am Donnerstag noch mehr Fragen: Wie es mit einer Bedarfsampel aussehe oder einem Zebrastreifen? Und ob der Bus trotz neuer Haltestelle auch noch am Kindergarten im Ort halte, wohin die Kinder aus dem Wohngebiet bisher gebracht werden oder zu Fuß gehen mussten? Am Donnerstag wurden an die Kinder Blinkis verteilt.

Druck auf den Landkreis ausüben

„Ja, die Haltestelle bleibt“, so Wagner, die betonte, dass die Gemeinde „alles versucht habe“, aber auf einer Kreisstraße seien ihr, was verkehrsregelnde Maßnahmen betreffe, „die Hände gebunden“. Gleichzeitig bemängelte Wagner, dass in dieser Hinsicht seitens der WAG-Anwohner „überhaupt kein Druck“ auf den Landkreis ausgeübt worden sei – und empfahl, eben dieses zu tun.

Verbindung nach Jembke, Grußendorf und Stüde

Für Irritationen sorgte der ausgehängte Fahrplan an den noch mit blauen Mülltüten verhüllten Haltestellenschildern. Denn dort war keine Rede von einer Verbindung nach Jembke, wo sich – neben Grußendorf und Weyhausen – ebenfalls eine Grundschule befindet, die von Kindern aus dem Wohngebiet besucht wird. Lediglich die Route von Weyhausen nach Stüde war vermerkt.

Zweifel an Bus-Zuverlässigkeit bleiben

Nach zwei Adhoc-Telefonaten der Bürgermeisterin mit der VLG gab’s dann die Auskunft, dass ab Mittwochmorgen, 13. November – wie abgesprochen – auch nach Jembke ein Bus fahren sollte. Eine Mutter überzeugte das nicht: „Dieser Bus hält schon am Kindergarten nicht immer.“

Zweite Laterne kommt

Dann wurde auch noch einmal gemeinsam (und im Anschluss von einzelnen Kindern) das Queren der Straße geübt – nachdem Sandra Wagner einige Verhaltensmaßregeln ausgegeben hatte. Die wichtigste: „Nie hinter dem haltendem Bus über die Straße gehen!“ Und Georg kündigte an, dass auch an der Behelfshalte auf der WAG-Seite eine Straßenlaterne installiert werde – so wie es auf der gegenüberliegenden bereits der Fall ist.

Von Jörg Rohlfs

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