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Boldecker Land Durchgefallen: TÜV bemängelt zwei Spielplätze in Jembke
Gifhorn Boldecker Land Durchgefallen: TÜV bemängelt zwei Spielplätze in Jembke
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13:34 17.12.2019
Verwittertes Holz, hervorstehende Schrauben: Der TÜV hat die Spielplätze Wiesenstraße (im Bild) und Streijering bemängelt. Quelle: Jörg Rohlfs
Jembke

Die beiden Jembker Spielplätze in der Wiesenstraße und im Streijering sind in die Jahre gekommen: Holz ist teilweise verwittert, offene Schrauben müssen abgedeckt werden, Klettergerüste und Schaukeln entsprechen nicht mehr aktuellen Sicherheitsanforderungen. Der Technische Überwachungsverein (TÜV) hat in diesem Jahr die Spielgeräte beider Plätze unter die Lupe genommen und diverse Beanstandungen notiert. Dieser TÜV-Bericht 2019 war eines der Themen in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Jembke.

Das ist geplant

Und die Gemeinde will umfassend reagieren: Vorrangige Maßnahmen wären demnach der Abbau des Klettergerüstes auf dem Spielplatz Wiesenstraße sowie der Ersatz für die schadhafte Spielkombination Turm mit Rutsche. Noch umfangreicher sind die notwendigen Maßnahmen auf dem Spielplatz Streijering: Hier sollen Spielkombination mit Turm, Kletterwand und Wippe abgebaut werden. Weil zudem die Gestaltung eines Zaunes zum Nachbargrundstück für Kinder eine gewisse Gefährdung darstellt, muss die Gemeinde einen Parallelzaun ziehen, um dadurch für ausreichende Sicherheit zu sorgen. Der Gemeinderat stimmte diesen Vorhaben geschlossen zu.

Im Rahmen der Etatberatungen wurden im Haushalt 2020 rund 30 000 Euro als Investitionen für die beiden Spielplätze verankert. Arthur Eistetter (WGJ) möchte in die Neugestaltung der beiden Spielplätze allerdings auch die Eltern mit einbinden. Man nehme Ideen und Vorschläge gern entgegen, sagte er.

Etat ist am Limit

Der Etat sieht für die Gemeinde Jembke insgesamt rund 60 000 Euro an Investitionen vor. „Wir sind damit am Limit“, erklärte Bürgermeisterin Susanne Ziegenbein (CDU) und verwies auf entsprechende Gespräche mit dem Samtgemeinde-Kämmerer Werner Hanisch. Als weitere Posten stehen 20 000 Euro für den Ausbau von Bushaltestellen an der Schule und an der Kirche im Haushalt, Maßnahmen, die bis 2022 zwingend abgeschlossen sein müssen. Rund 6000 Euro will man in den Strom-Hausanschluss „An der Kirche“ investieren, während die ursprünglich geplanten Objekte E-Ladesäule und Photovoltaik-Anlage für den Bauhof aus Kostengründen zunächst noch auf Eis gelegt werden müssen. Sollten sich allerdings neue Fördermöglichkeiten ergeben, sei ein Nachtragshaushalt in Erwägung zu ziehen, hieß es. Bürgermeisterin Ziegenbein erinnerte zudem an die hohen finanziellen Belastungen der Gemeinde durch die Samtgemeinde- und Kreisumlagen.

Von Burkhard Heuer

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