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Boldecker Land Warum die Gemeinde das Baugebiet „Scharrbusch“ in zwei Abschnitten erschließen muss
Gifhorn Boldecker Land Warum die Gemeinde das Baugebiet „Scharrbusch“ in zwei Abschnitten erschließen muss
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06:00 29.02.2020
Osloß: Der Gemeinderat beschloss die Aufteilung des geplanten Neubaugebietes "Über dem Scharrbusch" in zwei Bauabschnitte Quelle: Alexander Täger
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Osloß

Der Gemeinderat beschloss mit einer Enthaltung am Mittwochabend in der „Guten Stube“ des Dorfgemeinschaftshauses die Haushaltssatzung 2020 und die Finanzplanung bis 2023. Eine Reihe weiterer Themen standen auf der Agenda.

Keine großen Sprünge möglich

„Wir können keine großen Sprünge machen“, sagte die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Sammann, die den Haushalt vorstellte. Auch, weil sich die Gemeinde noch in der Haushaltssicherung befindet. Die Summe für die Umlagen an den Landkreis und die Samtgemeinde würde rund 1,6 Millionen Euro betragen. Im Finanzhaushalt, der den tatsächlichen Geldfluss darstellt, belaufen sich die Einzahlungen auf rund 2,33 Millionen Euro, die Auszahlungen auf 2,32 Millionen Euro.

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69 Grundstücke für Einfamilienhäuser

Außerdem wurde bei der Sitzung beschlossen, das Baugebiet „Über dem Scharrbusch“ in zwei Bauabschnitte aufzuteilen. Der Regionalverband habe die Entwicklung der Gemeinde in der ursprünglich geplanten Größenordnung untersagt, zumal Osloß auch kein Grundzentrum ist, erklärte Bürgermeister Axel Passeier. Deshalb soll nun in zwei Etappen gebaut werden, um die Vorgaben zu erfüllen: Der erste Bauabschnitt umfasse 69 Grundstücke für Einfamilienhäuser, der zweite im Südwesten des Areals auch Mehrfamilienhäuser.

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Auch der Fußboden der Mehrzweckhalle stand auf der Agenda. Dort vorhandene Stolperfallen würden erst einmal kurzfristig beseitigt, hieß es dazu. Ob es darüber hinaus eine Sanierung oder Erneuerung des Fußbodens gibt, soll zu einem späteren Zeitpunkt besprochen werden.

Idee für einen Mehrgenerationen-Raum

Weiter unterbreiteten Vertreter des 2019 gegründeten Generationen-Netzwerks Osloß dem Rat Vorschläge für die Umgestaltung des ehemaligen Jugendraumes in einen Mehrgenerationen-Raum. „Ihr habt euch wirklich sehr viele Gedanken gemacht“, bedankte sich Passeier für die Ideen zu der Räumlichkeit im Keller des DGH. Kleinere Dinge, wie zusätzliche Handläufe an Treppen oder Bewegungsmelder für das Licht, könnten nach und nach umgesetzt werden. Über größere Punkte wie den behindertengerechten Umbau der Toiletten werde man weiter beraten.

Eichenprozessionsspinner-Prävention

In Sachen Eichenprozessionsspinner (EPS) wird sich die Gemeinde nicht an der Präventionsmaßnahme der Samtgemeinde und nicht an der Helikopter-Bekämpfung durch den Landkreis beteiligen. Ein Angebot über präventive Maßnahmen an 50 Bäumen soll eingeholt werden, einen Einsatz von Chemie oder Insektiziden solle es aber nicht geben. Mit 120 Nisthilfen wurden Fressfeinde des EPS gestärkt.

Spielplatz-Umgestaltung: Leiferde als Vorbild

Zu den weiteren Themen zählte eine Bordsteinabsenkung in der Taubengasse, für die der Rat grünes Licht gab. Mitglieder des Jugend-, Sport- und Kulturausschusses sollen sich den Mehrgenerationen-Spielplatz in Leiferde ansehen, um sich dort Anregungen für mögliche Spielplatz-Umgestaltungen zu erhalten.

Von Alexander Täger

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