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Boldecker Land Kinder bemalen Muscheln und Steine
Gifhorn Boldecker Land Kinder bemalen Muscheln und Steine
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19:00 02.08.2019
bld-osloß-fs-steine-muscheln-bemalen Quelle: Jörg Rohlfs
Osloss

„Das ist wirklich oft so bei Bastelangeboten. Jungs sind eher bei Action am Start“, wussten Jugendpflegerin Jenny Drees und Mitarbeiterin Dunja Dehmel, die das Malen begleiteten, aus Erfahrung zu berichten. Der einzige Junge unter dem Dutzend Teilnehmern war Vincent – weil: „Ich bastele gern.“

Vom Strand und aus Opas Garten

Drees hatte gekaufte Kiesel und Muscheln dabei, aber die meisten der Kinder hatten selbst was mitgebracht: vom Nord- und Ostseestrand, aus Opas Garten oder am Wegesrand aufgelesenes. Patricia hatte – unter anderen – einen Stein mitgebracht, den sie dann doch nicht bemalte, weil er von sich aus schon schön war.

Plastische Elemente

Verziert wurden die Muscheln und Steine mit Acryl-Farben, die es dank ihrer leicht zähen Konsistenz auch erlaubten, nicht nur flächige Muster aufzutragen, sondern auch plastische Elemente hinzu zu fügen. So entstanden Marienkäfer, Tigerenten, Bienen und Muscheln – mit Augen. Amy malte den Kopf eines Fuchses auf einen ihrer Steine, „weil ich die mag“. Patricia varierte das Thema Silber und Pink auf ihren Muscheln.

Immer wieder gut

Das Bemalen von Stein und Muschel sei ein „schon ganz altes Angebot, das immer wieder gut läuft“, so Drees. Das gehe auch aus den Bewertungsbögen hervor, die am Ende jedes Ferienspaßes der Jugendpflege von den Teilnehmern ausgefüllt werden. Zwei Drittel der diesjährigen Ferienspäße sind schon gelaufen.

Freie Plätze bei Heidepark-Fahrt

Absagen aufgrund mangelnden Zuspruchs gab’s keine – offenbar wurden die richtigen Themen ausgewählt. Freie Plätze für die verbleibenden zehn Angebote bis zum Ferienende gibt’s auch keine mehr, mit einer Ausnahme: der Fahrt in den Heidepark am Dienstag, 13. August.

Echt übler Geruch

Beim Muschel-Stein-Bemalen im Untergeschoss des Dorfgemeinschaftshauses mussten die Kids immer wieder kurze Pausen machen, damit die einzelnen Farbschichten trocknen konnten, was vor der Eingangstür des Ex-Treffs vonstatten ging. Bei einer einzigen der vielen benutzten Töne war das nicht nur aus maltechnischen Gründen geboten: Die Farbe „Hautfarbe“ verbreitete einen echt üblen Geruch, der mit dem Trocknungsgrad kontinuierlich abnahm.

Ab in die Kakteen

Zum Schluss wurden die kleinen Kunstwerke aus Gründen der Haltbarkeit von Drees und Dehmel mit Klarlack aus der Sprühdose überzogen. Und was macht man mit den fertigen Exponaten? Zurück legen an den Strand oder in Opas Garten? „Neeiiin“, so die einhellige Antwort. Eher so: ans Fenster stellen oder in den Schrank legen, verschenken, ins Aquarium zu den Fischen oder als Deko zwischen die Kakteensammlung.

Von Jörg Rohlfs

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