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Boldecker Land Warum das Bauamt nicht alle Projekte sofort umsetzen kann
Gifhorn Boldecker Land Warum das Bauamt nicht alle Projekte sofort umsetzen kann
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10:00 30.11.2019
Unterbesetztes Bauamt: Wegen fehlender Kapazitäten im Rathaus können nicht alle Wünsche sofort erfüllt werden. Quelle: (at)
Weyhausen

Was soll angeschafft und was baulich umgesetzt werden an den Schulen im Boldecker Land? Die Ausgaben, die über das Budget hinausgehen, waren nun Thema in der Sitzung des Schul- und Kulturausschusses. Deutlich wurde: Nicht alles kann sofort abgearbeitet werden, denn das Bauamt ist unterbesetzt und sucht Verstärkung in Form eines weiteren Technikers.

Wofür es Lob gibt

Ein Lob für das Bauamt gab es von Seiten der anwesenden Schulleitungen: „Es passiert etwas, es geht voran“, lautete der Grundtenor. Vorausgegangen war eine Jahresrückschau von Bauamtsleiter Sebastian Erxner, der die verschiedenen Maßnahmen vorstellte, die erledigt werden konnten – dazu zählten diverse Instandhaltungen an Gebäuden bis hin zu Erneuerungen wie die Toiletten in der Grundschule Weyhausen.

Warum manches liegen bleibt

„Es ist viel geschafft worden, aber unser Bauamt ist unterbesetzt“, führte Samtgemeinde-Kämmerer Werner Hanisch aus. Die Samtgemeinde sei seit einem Jahr auf der Suche nach einem weiteren Techniker. Ohne diese weitere Kraft werde „vieles nicht gehen“, bat Hanisch bei der Vorstellung der Anträge von Schulen zum Haushalt 2020, die über den Grundbetrag hinausgehen, um Verständnis. „Die Leute sind am Ende ihrer Kapazität.“

Zusage unter Vorbehalt

Deshalb konnten auch einige alte, bereits bewilligte Anträge noch nicht abgearbeitet werden. Ob als notwendig erachtete Maßnahmen, wie zum Beispiel die Anschaffung und Aufstellung neuer Spielgeräte für die Grundschule Jembke, im kommenden Jahr durchgeführt werden können, stehe ebenfalls unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit des Bauamtes.

Deshalb steigt die Umlage

Außerdem gab Hanisch mit Blick auf den Haushalt schon mal eine Vorwarnung: „Wir werden die Samtgemeinde-Umlage in jedem Fall erhöhen.“ Laut Hochrechnung des Landes bekomme die Samtgemeinde zwar rund 760 000 Euro aus dem Finanzausgleich. Davon gingen aber 43,1 Prozent an den Landkreis, und 255 000 Euro an die Mitgliedsgemeinden. „Bei der Samtgemeinde bleibt nicht viel.“ Und diese habe mit Vorhaben wie dem Feuerwehrhausneubau in Bokensdorfund anderem noch Maßnahmen vor der Brust, für die sie weitere Millionen an Kredit aufnehmen müsse.

Digitale Infrastruktur wird ausgebaut

Der Ausschuss gab für die Anträge über den Grundbetrag hinaus einstimmig eine Empfehlung an den Samtgemeinderat, diese zu befürworten. Empfohlen wurde ebenfalls eine Vereinbarung über die interkommunale Zusammenarbeit der Medienentwicklung: Im Rahmen des Digitalpaktes Schule erhalte die Samtgemeinde laut Beschlussvorlage rund 270 000 Euro für den Ausbau der digitalen Infrastruktur. „Um langfristig und nachhaltig zu planen und gestalten“ zu können, wie es darin weiter heißt, solle in diesem Bereich daher mit anderen Gebietseinheiten beraten sowie die Fachkenntnis der Mitarbeiter des Landkreises genutzt werden können.

Von Alexander Täger

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