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Boldecker Land Orientierung bei Nacht: Für den Feuerwehrnachwuchs kein Problem
Gifhorn Boldecker Land Orientierung bei Nacht: Für den Feuerwehrnachwuchs kein Problem
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08:15 04.11.2019
Zahlreiche Herausforderungen: Die Jugendfeuerwehren aus dem Boldecker Land mussten die Karte lesen. Quelle: Joachim Dürheide
Jembke/Boldecker Land

Ein Nacht-Orientierungsmarsch, der hat es in sich. Das konnten die Jugendfeuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Boldecker Land jetzt in Jembke erfahren.

Mit einer Wegskizze ausgerüstet, schickte Jembkes Jugendfeuerwehrwart Sascha Wehlauerdie Jugendfeuerwehr Jembke organisierte den Nacht-Orientierungsmarsch – zehn Marschgruppen vom Feuerwehrhaus Jembke aus auf die sechs Kilometer lange Wegstrecke. „Unser wichtigstes Utensil ist heute die Taschenlampe“, so die Marschgruppe der Jugendfeuerwehr Tappenbeck. „Die Lichtquelle eines Handys leistet aber auch ganz gute Dienste.“

Sonst hätten sie sich verlaufen

Warum dies so ist, wurde beim „beleuchteten“ Blick auf die Skizze schnell ersichtlich. „Auf der ist unserer Wegstrecke eingezeichnet. Ohne Lichtquelle wären wir in der Dunkelheit aufgeschmissen“, sagten sie beim Studieren der vorgegebenen Marschroute. Und die war mit sechs Kontrollposten aus den Reihen der Aktiven besetzt.

Die Jugendfeuerwehren aus dem Boldecker Land hatten beim Nacht-Orientierungs-Marsch einige knifflige Aufgaben zu erledigen. Ohne Taschenlampe ging das nicht – schon das Kartenlesen wäre ein Problem geworden.

Ging es zuerst durch die beleuchteten Straßen des Dorfes, sollte beim Eintauchen in die Gemarkung dieser „Luxus“ den Jugendfeuerwehrleuten nicht mehr zur Verfügung stehen. „Die Kartenskizze richtig zu lesen ist wichtig“, so Wehlauer, „denn für das spätere Einsatzgeschehen im aktiven Feuerwehrdienst besitzt die Kartenkunde eine große Bedeutung.“

Was mit den Sandsäcken zu tun war

An den Kontrollposten unterwegs angekommen, galt es für die Marschgruppen die dort jeweils geforderte Aufgabe zu meistern. So lagen an einer Station zehn nummerierte Sandsäcke mit unterschiedlichen Gewichten – zwischen 1,5 und 11 Kilogramm – befüllt. „Diese müsst ihr in fünf Minuten in der richtigen Reihenfolge nach aufsteigendem Gewicht sortiert auswählen“, erklärte die Postenbesetzung die Aufgabe.

An einer weiteren Station lagen unter einer Plane 20 feuerwehrtechnische Geräte sowie zehn Teile verborgen, die nichts mit der Feuerwehr zu tun haben. Hier bestand die Aufgabe darin, sich alle – nach Lupfen der Plane – nun offen daliegenden Gegenstände zwei Minuten lang genau anzuschauen und zu merken. Danach wurden diese wieder abgedeckt. Innerhalb von drei Minuten mussten daraus dann nur die feuerwehrtechnischen Geräte aufgezählt werden.

Niemand hat sich verlaufen

„Es hat sich keine Gruppe verlaufen“, zollte Jugendfeuerwehrwart Wehlauer den Jugendfeuerwehrleuten nach deren Eintreffen im Ziel seinen Respekt.

Die Platzierungen

Gewonnen haben Jembke mit 271 von 360 Punkten vor Bokensdorf 2 mit 270 Punkten und Weyhausen 2 mit 261 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Osloß 2, Bokensdorf 1, Barwedel 2, Osloß 1, Weyhausen 1, Tappenbeck und Barwedel 1. Die Jugendfeuerwehr Jembke bekam für den 1. Platz den Wanderpreis D-Strahlrohr auf Holztafel montiert überreicht.

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Von Joachim Dürheide

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