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Boldecker Land Erster Spatenstich für neues Feuerwehrhaus
Gifhorn Boldecker Land Erster Spatenstich für neues Feuerwehrhaus
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20:00 21.10.2019
Symbolträchtig: Am Montag Nachmittag erfolgte der erste Spatenstich für das neue Feuerwehhaus in Bokensdorf. Quelle: Jörg Rohlfs
Bokensdorf

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich wurde am frühen Montag Nachmittag der Startschuss gegeben für den Bau des neuen Feuerwehrhauses. Samtgemeindebürgermeisterin Anja Meier konstatierte anlässlich dessen „nur zufriedene Gesichter“.

2016 erste Überlegungen

Vor allem bei den anwesenden Feuerwehrleuten, die auf diesen Tag „lange warten mussten“. Erste Überlegungen zum Bau habe es bereits 2016 im Rahmen einer Klausurtagung des Samtgemeinderates gegeben, so Meier: „2017 ging’s dann in die politischen Gremien, und ein Grundsatzbeschluss wurde gefasst.“ 2018 wurde das Projekt endgültig eingetütet.

Bis dato sei es „kein einfacher Weg“ gewesen: „Viele Entscheidungen mussten getroffen werden, aber jetzt sieht der Entwurf richtig schick aus“, zeigte sich die Bürgermeisterin angetan vom künftigen Feuerwehrhaus, dessen Entwurf vom Architekten Dierk Thiede stammt und dessen Rohbau (bis Ende des Jahres) von der Strabag erstellt wird.

Raum für die Jugendwehr

In eingeschossiger Bauweise entstehen neben einer Fahrzeughalle – für zwei Fahrzeuge sowie das Boot der Samtgemeindefeuerwehr zur Wasserrettung – in dem abgestuften Flachdach-Komplex mit einer Nutzfläche von rund 460 Quadratmetern zwei getrennte Sanitär- und Umkleidebereiche, ein Schulungsraum, ein Raum für die Zwecke der derzeit aus 16 Mitgliedern bestehenden Jugendfeuerwehr sowie ein Büro für den Ortsbrandmeister.

„Keine Selbstverständlichkeit“

Dieser, namentlich Mathias Deierling, gab beim Spatenstich denn auch zum Ausdruck, dass die Feuerwehr die Umsetzung des Vorhabens durch die Samtgemeinde Boldecker Land „sehr zu schätzen“ wisse: „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Durch Gespräche mit Feuerwehrkameraden aus anderen Gebietseinheiten sei ihm bekannt, dass „wir hier sehr viel Glück haben“. Auch Gemeindebrandmeister Karsten Teitge schloss sich dieser Einschätzung an: „Hier wird eine Menge Geld investiert.“

1,2 Millionen Euro

Laut Anja Meier, die sich im Gegenzug bei den Feuerwehrleuten für deren Einsatz bedankte und erklärte, man sei „voller Stolz für ihre Arbeit“, bezifferte die Kosten für das Gesamtprojekt auf 1,2 Millionen Euro. Vergeben seien bereits vier Aufträge für verschiedene Gewerke in Höhe von zirka 280.000 Euro – drei davon an Unternehmen in der näheren Umgebung, wie die Bürgermeisterin betonte.

„Gibt keine kleineren Autos

Der Grund für den Neubau sei die Tatsache, dass das bestehende Feuerwehrhaus „nicht mehr die technischen Anforderungen“ erfülle. Das ebenfalls neu zu beschaffende Fahrzeug würde nicht mehr ins jetzige Gebäude hinein passen. Teitge fügte hinzu, dass jenes keine Luxusanschaffung sei: „Heutzutage gibt es keine kleineren Autos mehr“ – was auch den gestiegenen Erwartungen an die Sicherheit für die Bürger geschuldet sei.

Juli 2020 fertig

Sofern das Wetter mitspielt, soll das Haus mit Anbindung an die Grußendorfer Straße, im Juli kommenden Jahres fertig sein, „da ein Großteil der Arbeiten auch im Winter ausgeführt wird“, so Meier. Was dann aus dem bisherigen Feuerwehrhaus wird, ist noch nicht abschließend geklärt. „Es gibt die Idee, dass die Gemeindeverwaltung dorthin umzieht, weil die räumliche Situation am jetzigen Standort am Bauernberg durchaus schwierig ist“, erklärte Bokensdorfs Bürgermeisterin Jennifer Georg anlässlich des Spatenstichs.

Von Jörg Rohlfs

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