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Boldecker Land Nabu übernimmt Gestaltung und Pflege der Streuobstwiese – zum Teil
Gifhorn Boldecker Land Nabu übernimmt Gestaltung und Pflege der Streuobstwiese – zum Teil
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08:00 25.10.2019
Der Nabu möchte die Streuobstwiese in Eigenregie gestalten: Gemeinde und Jäger behalten sich in manchen Punkten Einflussmöglichkeiten vor. Quelle: Christian Albroscheit
Barwedel

Eine Fülle von Themen stand auf der Tagesordnung einer kurzfristig anberaumten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Barwedel. Hier ging es im Wesentlichen um die Erneuerung beziehungsweise Umrüstung der Straßenbeleuchtung sowie den Ausbau der Dorfstraße auf dem Teilstück zwischen der Einmündung Hauptstraße bis zur Einfassung der Eiche und um die Streuobstwiesen.

Kommunaler Entwicklungsfonds

Bürgermeister Siegfried Schink (BWG) hatte zunächst vor Rat und zahlreichen Zuhörern über die Dienstversammlung der Bürgermeister berichtet. Dabei sei es unter anderem um die Einrichtung eines kommunalen Entwicklungsfonds gegangen, in den pro Einwohner je Jahr fünf Euro fließen sollen. Auf diese Weise könnten beispielsweise wichtige touristische Projekte realisiert, aber auch historische Bauten erhalten werden. Schink zog ferner eine bisherige Bilanz des Breitbandausbaus, dem sich aktuell 33 Prozent der Haushalte angeschlossen hätten. Der Betreiber bräuchte allerdings rund 40 Prozent Beteiligung, um schwarze Zahlen zu schreiben.

Nabu übernimmt Streuobstwiese

Intensiv befasste sich der Gemeinderat mit einerNutzungsvereinbarung für die „Streuobstwiesen. Beraten wurde der Antrag des Nabu, der die Nutzung und Bepflanzung in eigener Regie vornehmen möchte. Grundsätzlich sah der Gemeinderat dies positiv, er möchte allerdings auch in der Zukunft selbst entscheiden, welche Büsche beispielsweise als Abgrenzungen gepflanzt werden. Pflanzungen sollten zudem in Absprache mit der Gemeinde und den Jägern erfolgen. Auch der Zeitraum der Nutzungsvereinbarung erschien dem Rat zu lang. Statt der vom Nabu vorgeschlagenen 20 will er ihn nun für maximal fünf Jahre abschließen.

1000 Euro fürs Sportheim

Positiv sieht man zudem ein Vorhaben des Sportvereins, der sein Sportheim neu gestalten möchte und dafür um finanzielle Hilfe bittet. Der Gemeinderat bewilligte 1000 Euro, diskutierte aber darüber, ob das Geld als Zuschuss oder als Vorschuss auf künftige Zuwendungen an den Verein gewährt werden soll. Die Entscheidung fiel pro Vorschuss. Der SV Barwedel will die oberen Räume des Sportheims ausbauen, um im unteren Bereich mehr Platz auch für gesellige Zusammenkünfte zu haben.

Debatte um Straßenbeleuchtung

Intensiv behandelt wurde die Straßenbeleuchtung. Es geht darum, verbrauchsgünstige LED-Lampenzu installieren. Zwei Alternativen sind möglich: So gibt es attraktive Straßenlampen, die allerdings den Nachteil haben, dass bei Bedarf der komplette Lampenkopf ausgetauscht werden muss. Bei sogenannten Kofferleuchten muss dagegen nur das Leuchtmittel gewechselt werden. Der Gemeinderat einigte sich auf die Kleinkofferleuchten. Man wird sich allerdings noch um Zuschüsse bemühen und über die Anliegerbeteiligung nach Beitragssatzung sprechen. Beschlossen wurde der Ausbau der Dorfstraße, deren Asphalt immer wieder ein Netz von Rissen ausweist. Durch eine Grundsanierung will man das rund 70 Meter lange Teilstück nun vernünftig befestigen.

Von Burkhard Heuer

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