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Sanitär, Heizung, Klima & Fliesenleger Die Unternehmen und Flüchtlinge zusammenführen
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00:42 03.06.2017

Innerhalb von zehn Monaten haben bei mehreren Wirtschaftsorganisationen angesiedelte Willkommenslotsen3441 Flüchtlinge in Betriebe vermittelt, sei es in Hospitanzen, Praktika, Ausbildung oder Beschäftigungsverhältnisse.

Dabei sind fünf der zehn vermittlungsstärksten Projektteilnehmer des Programms in Handwerkskammern angesiedelt.

Bei der Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung finden sich sogar acht Handwerksorganisationen unter den Top 10. Das zeigte eine kürzlich vorgelegte Bilanz des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkter fordere einen langen Atem,die erste Bilanz des Programms der Willkommenslosten untermauere aber, wie engagiert das Handwerk sich an vielen Stellen einbringt, damit sie gelingen kann, so die Verantwortlichen im Handwerk.

Rund 150 vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Willkommenslotsen beraten seit März 2016 im Zuge des Programms in einem intensiven Prozess kleine und mittlere Unternehmen bei der Deckung des Fachkräftebedarfs durch Flüchtlinge, damit diese besser zueinander zu finden.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von offenen Stellen mit Flüchtlingen passgenau durch Praktika, Einstiegsqualifizierung, Ausbildung oder gar Beschäftigung zu unterstützen.Zu den Herausforderungen für eine erfolgreiche Vermittlung zählen dabei oft das vorhandene Sprachniveau sowie mangelnde Vorqualifikationen.

Der Unterstützungsbedarf besonders kleinerer Betriebe beider Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist erheblich,so der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Im Beratungsprozess unterstützen die Willkommenslotsen auch die Entwicklung einer Willkommenskultur und leisten bei Bedarf Hilfe nach der eigentlichen Vermittlung.

Eine erfreuliche Bilanz zieht das Handwerk auch beim ebenfalls geförderten Programm „Passgenaue Besetzung“. Es unterstützt die kleinen und mittleren Unternehmen beim Ermitteln eines geeigneten Bewerbers aus dem Pool der inländischen Jugendlichen, die meist ohne Aussicht auf einen Ausbildungsplatz sind: Auch hier sind sieben der zehn erfolgreichsten Projektträger des Programms bei Handwerkskammern angesiedelt. In eine Ausbildung oder eine Einstiegsqualifikation vermittelt wurden von ihnen insgesamt935 Jugendliche.