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Themenwelten Weihnachtswerkstätten der Lebenshilfe: Basar am 1. Advent mit tollen Geschenkideen, Tombola und Leckereien
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14:28 22.11.2019
Beschäftigte im Berufsbildungsbereich fertigen weihnachtliche Dekoration für den Basar.

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Die Beschäftigten sägen, nähen und produzieren in den Werkstätten fantasievolle Weihnachtsdekoration, praktische Vogelhäuschen, stabile Tannenbaumständer, kuschelige Kissen und jede Menge weiterer Geschenkideen.

Für Geschäftsführer Marcus Weinreich ist der Basar eine gute Gelegenheit, die Werkstätten der Lebenshilfe für Besucher zu öffnen und Begegnungen zu ermöglichen: „Unser Ziel ist, Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen, selbstbestimmt zu leben. Dazu gehört auch die Teilhabe - am Arbeitsprozess genauso wie am öffentlichen Leben. Wir fördern Teilhabe und Inklusion und sind ein Teil von Westhagen“

Deshalb will die Lebenshilfe den Besuchern des Basars Besonderes bieten! „Am ersten Advent kann man sich bei uns einen richtig schönen Tag machen, leckere Ente mit Rotkohl und Klößen essen und obendrein noch seine Weihnachtseinkäufe erledigen“, erklärt Marcus Weinreich. Assistentin Monika Schindler ergänzt: „Das darf man sich einfach nicht entgehen lassen!“

Beschäftigte im Berufsbildungsbereich fertigen weihnachtliche Dekoration für den Basar.

Im Berufsbildungsbereich durchlaufen junge Beschäftigte nach der Schule eine Orientierungsphase für ihr weiteres Berufsleben. „Das ist eine Fortbildungsmaßnahme für Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung. Innerhalb von zwei bis drei Monaten versuchen wir für jeden ein passendes Berufsfeld innerhalb der Werkstatt zu finden“, erläutert Gruppenleiterin Melanie Gellner.

Aus den Tagesförderstätten kommen jede Menge kreativer Geschenkideen für den Basar.

Bereichsleiterin Sylvia Burmester erläutert das Konzept der Tagesförderstätten: „Die Menschen in diesen Gruppen haben einen erhöhten Unterstützungsbedarf. Wir helfen ihnen, eine Tagesstruktur mit sinnstiftendem Tun zu finden.“

Valerio Carzedda hat im Kunstprojekt der Ergotherapie-Gruppe mit Acrylfarben ein Kaminfeuer auf Leinwand abgebildet.

Neben kreativen Angeboten als Ausgleich zur Arbeit qualifiziert die Ergotherapie- Gruppe für unterschiedliche Lebensbereiche. „Die Beschäftigen sollen lernen, sich im Haushalt, am PC und im Straßenverkehr, beispielsweise mit Rollstuhl oder Gehhilfen zurechtzufinden. Außerdem schulen wir Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und andere Fertigkeiten, die sie im Arbeitsleben benötigen“, erläutert Gruppenleiterin Christine Köhler.

Der stellvertretende Werkstattleiter Matthias Köcke (links) und Geschäftsführer Marcus Weinreich (rechts) präsentieren Textilien aus der Werkstatt für psychisch kranke Menschen (Remotec), die beim Basar verkauft werden.
Weihnachtsbaumständer und dekorative Kerzenhalter in Sternform „machen die Jungs selbst mit ein bisschen Hilfe“, sagt der stellvertretende Gruppenleiter Vitali Reisig (zweiter von rechts).

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