Startschuss: Propst Matthias Blümel (2.v.r.) und Pastoren weisen auf Kirchenvorstandswahlen hin.
Die Kirchenvorstandswahlen stehen unter dem Motto. „Gemeinde stark machen“. Propst Matthias Blümel betont: „Damit wollen wir verdeutlichen, dass der ehrenamtlich besetzte Kirchenvorstand erhebliche Entscheidungsmöglichkeiten hat.“ Pfarrerwahl, Vergabe von kirchlichen Räumen, Gottesdienstzeiten, Finanzen – „all dies entscheidet der Kirchenvorstand“, so Blümel.
Insgesamt stellen sich am 18. März 180 Kandidaten zur Wahl, im Amt bleiben sie für jeweils sechs Jahre. „Genau das ist das Problem“, sagt Matthias Rothkirch, Pastor in Kästorf, denn: „Viele wollen sich auf diese lange Zeit nicht festlegen.“ Die Folge: Gemeinden haben Mühe, ihre Kandidatenlisten voll zu bekommen, „einige haben den Kirchenvorstand verkleinert“, so Rothkirch. Er stellt auch die 150-Prozent-Regel in Frage: Es muss immer 50 Prozent mehr Kandidaten als Sitze geben. „Das geht in vielen Orten nicht.“
Jetzt gehe es darum, das Ehrenamt zu stärken. Rothkirch: „Die Leute sollen Spaß daran haben.“
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