Guter Start ins Jahr: Der VW-Konzern verzeichnete ein Auslieferungsplus.
„Wir sind erfreulich ins neue Jahr gestartet, aber 2012 wird herausfordernd. Die vorherrschenden konjunkturellen Unsicherheiten nehmen wie erwartet Einfluss auf die Automobilbranche. Wir werden vor allem in Europa das Marktgeschehen weiter sehr genau beobachten“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg.
In der Region Nordamerika verzeichnete der Volkswagen Konzern im Januar eine anhaltend dynamische Verkaufssituation und lieferte 53.500 (41.900; +27,7 Prozent) Fahrzeuge an Kunden aus. Auf die USA als größten Einzelmarkt der Region entfielen dabei 36.700 (26.300; +39,5 Prozent) Einheiten – der beste Januar seit 1974. Steigern konnte der Konzern seine Auslieferungen auch in der Region Südamerika. Hier übergab das Unternehmen im ersten Monat des Jahres 78.100 (74.700; +4,6 Prozent) Fahrzeuge.
Nahezu stabil entwickelten sich die Auslieferungen im Raum Asien / Pazifik. Im Januar wurden hier 233.500 (239.500; -2,5 Prozent) Fahrzeuge an neue Besitzer übergeben. Im größten Einzelmarkt China konnten die Verkäufe das hohe Niveau des Vorjahres nicht ganz halten und gingen bedingt durch das „Chinese New Year"-Festival leicht auf 208.200 (217.900; -4,5 Prozent) Fahrzeuge zurück. Da der chinesische Pkw-Gesamtmarkt aber rund 13 Prozent verlor, baute der Volkswagen Konzern seine Position weiter aus. In Indien erhöhten sich die Auslieferungen um 28,4 Prozent auf 9400 (7.400) Fahrzeuge.
Im gesamteuropäischen Markt, der teilweise von großen Unsicherheiten geprägt war, konnte der Volkswagen Konzern seine Auslieferungen bei insgesamt 259.900 (262.500; -1,0 Prozent) Fahrzeugen nahezu stabil halten. Während sich die Kunden in Westeuropa (ohne Deutschland) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwas zurückhielten und 144.400 (156.700; -7,8 Prozent) Käufe tätigten, stiegen die Verkäufe in Zentral- und Osteuropa um 33,6 Prozent auf 41.400 (31.000) Einheiten. Im Heimatmarkt Deutschland lieferte der Volkswagen Konzern 74.100 (74.800; -1,0 Prozent) Fahrzeuge aus.