Aktion vor dem Verwaltungshochhaus: Betriebsratschef Bernd Osterloh wird „niemanden aufhalten, seinem Ärger Luft zu machen“.
Dass VW in der ersten Tarifrunde noch kein Angebot vorgelegt hat, kam in der Belegschaft gar nicht gut an. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten und hatte ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite erwartet.
Die Verhandlungen über den VW-Haustarif werden am 25. Mai fortgesetzt. Die Friedenspflicht gilt noch einige Wochen - so lange darf die IG Metall ihre Mitglieder nicht zu Warnstreiks aufrufen. „Aber wir werden niemanden aufhalten, seinem Ärger Luft zu machen“, hatte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh nach den ergebnislosen Tarifgesprächen am Dienstag erklärt.
Nach WAZ-Informationen wollen die VW-Mitarbeiter am Dienstagvormittag für einige Zeit die Arbeit niederlegen und zu einer „spontanen Unmutskundgebung“ vor das VW-Hochhaus ziehen. Dort wollen sie dem Vorstand zeigen, dass sie nun schnell ein konkretes Angebot erwarten.
htz