Eisige Kälte: Auf dem Weg ins Werk freuen sich viele VW-Mitarbeiter auf einen warmen Arbeitsplatz.
Bei klirrender Kälte fuhr VW die Kraftwerke vorgestern auf eine Wärmeleistung von insgesamt 710 Megawatt hoch. Das ist schon nah an der maximalen Kapazität von 790 Megawatt am Tag. Auch die Stadt wird von den VW-Kraftwerken mit Fernwärme versorgt. Trotzdem muss niemand Angst haben, dass bald die Heizung kalt bleibt: „Es sind ausreichend Reserven vorhanden“, versichert Sprecherin Heidi Reimann.
Auf die Produktion bei VW haben die extremen Temperaturen keinen Einfluss. Lediglich eine Trinkwasserleitung im Werk sei aufgrund der Kälte geplatzt. Beschwerden von Beschäftigten über kalte Arbeitsplätze gebe es kaum. Falls doch ein Mitarbeiter friert, kann er sich an eine ständig besetzte Leitstelle wenden. „Dann wird sofort reagiert“, so Reimann. Außerdem rufen die Vorgesetzten gezielt dazu auf, Fenster und Rolltore in den Hallen geschlossen zu halten.
Der Winterdienst der Service Factory ist mit 100 Mitarbeitern im Einsatz, „damit die Mitarbeiter sicheren Fußes zur Arbeit und wieder nach Hause kommen“, so Reimann. Das Lager ist mit 800 Tonnen Streusalz gut gefüllt.
htz