VW-Chef Martin Winterkorn: Er kann eine stolze Bilanz präsentieren.
Das wären rund vier Milliarden Euro mehr als im Jahr 2010. Die endgültige Bilanz soll VW-Chef Martin Winterkorn am kommenden Montag dem Aufsichtsrat präsentieren. Dass die Kasse so gut gefüllt ist wie noch nie, steht schon fest.
„Bei VW passt zurzeit alles zusammen“, wird Christian Breitsprecher von der Bank Sal Oppenheim im „Wirtschaftsblatt“ zitiert. Er rechnet damit, dass Volkswagen im vergangenen Jahr einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von knapp zwölf Milliarden Euro eingefahren hat.
Der Analyst Albrecht Denninghoff vom Bankhaus Silvia Quandt schätzt den Betriebsgewinn im Industriegeschäft von Volkswagen auf 10,5 Milliarden, berichtet das „Wirtschaftsblatt“. Hinzu komme eine Milliarde Euro, die VW mit Finanzdienstleistungen verdient habe. Vor Steuern verbuchte VW seinen Berechnungen nach sogar 18 Milliarden Euro – weil durch die geplatzte Porsche-Fusion vorerst viel Geld gespart wurde.
Fest steht auch: Mitarbeitern und Aktionären – darunter als größte das Land Niedersachsen, das Emirat Katar und die Porsche Familienholding SE – winken Rekord-Gewinnbeteiligungen.
htz