Schunterwehr in Flechtorf: Werner Denneberg (kl. Foto) stellte die Pläne zur Umgestaltung vor.
1,20 Meter schießt das Wasser an dem Wehr herab – und verhindert so unter anderem, dass Fische vom unteren in den oberen Teil der Schunter gelangen können.
Das will der Schunterverband nun ändern: Statt des Wehrs soll das Wasser über 13 Querriegel aus Findlingen nach und nach die 1,20 Meter Höhenunterschied überwinden (eine so genannte Sohlgleite).
Am Rand soll eine mit Steinen befestigte Überflutmulde entstehen, die auch dem Hochwasserschutz dient.
Kosten: Etwa 325.000 Euro, von denen aber 90 Prozent EU und Land übernehmen würden, die restlichen zehn Prozent trägt der Schunterverband.
In diesem Jahr sollen die Planungen vorangetrieben, im nächsten Jahr dann voraussichtlich umgesetzt werden.
Auf Nachfrage von Jens Hoppe (SPD) betonte Denneberg, dass das Wehr nie als Brücke genutzt werden sollte und der Verband den Bau einer neuen Brücke nicht übernehmen dürfe. „Sollten die Landeigentümer oder die Gemeinde, zum Beispiel mit Mitteln der Dorferneuerung, aber Maßnahmenträger sein, wären wir gern bereit, das Projekt zu unterstützen.“
kau