Zieleinfahrt in Monaco: Der Flechtorfer Peter Sudeck belegte bei der Histo-Monte den 7. Platz.
„Das mag sich für einige nicht nach einem Erfolg anhören – aber ich bin zufrieden“, sagt Sudeck. Immerhin ist sein Skoda ein Serienmodell und war in dem Feld das zweitälteste Auto – und er einer der ältesten Fahrer. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt aber: „Ich hatte den vierten Platz fast sicher – aber am letzten Tag bin ich in der Wertung doch noch zurückgefallen.“
Denn bei der Rallye geht es darum, eine bestimmte Strecke in einer bestimmten Zeit zurückzulegen – bei den unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen, teilweise mit Schnee und Eis bedeckt, eine echte Herausforderung. „Auf glatter Fahrbahn muss man mehr Gas geben, um dasselbe Tempo zu erreichen“, erläutert Sudeck. Da er in den ersten Etappen häufig eine Sekunde unter der Zeit lag, gab er am letzten Tag mehr Gas – und war zu schnell für die vorgegebene Zeit.
Aber schließlich ging es Sudeck und seiner Tochter als Beifahrerin bei der viertägigen Histo Monte von Hanau nach Monaco nicht um Erfolg, sondern vor allem um das Erlebnis. Und da kam Sudeck auf jeden Fall auf seine Kosten. Das Salz in der Suppe sei außerdem die prominente Besetzung gewesen: So fuhr Kabarettist Urban Priol nur zwei Autos vor Sudeck. Mit dem mehrfachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl saß er nach der Siegerehrung sogar zusammen an einem Tisch. „Ein tolles Erlebnis“, so Sudeck.
kau