Feuer im „Rabenhorst“: Es brannte gestern Abend in der Gaststätte auf dem Rabenberg, die Gäste wurden evakuiert. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer zwar bald unter Kontrolle, die Küche ist aber völlig zerstört. Der Koch erlitt zudem eine Rauchvergiftung.
Küchenbrand: Die Feuerwehr drang unter Atemschutz ein.
Um 18.15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr alarmiert: Feuer im Rabenhorst. Vor Ort drangen dicke Rauchschwaden aus der Küche. Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die Küche vor, die Ursache war schnell gefunden. „Es steht fest, dass es ein Friteusenbrand war, wahrscheinlich kam heißes Fett auf eine Oberfläche und hat sich entzündet“, schilderte Einsatzleiter Uwe Frobart.
Die Feuerwehrleute warfen eine Löschdecke über das Feuer und erstickten die übrigen Flammen mit einem CO2-Gemisch. Rabenhorst-Chef Semir Saric sah fassungslos zu. „Die Küche ist hin“, sagte er kopfschüttelnd. Wie es mit seiner Gaststätte weiter geht, konnte er gestern Abend noch nicht sagen.
Eine Rauchvergiftung erlitt der Koch des Restaurants. Als das Feuer ausbrach, hatte er vergeblich versucht, die Flammen selbst zu löschen. Um 19 Uhr rückten die Helfer ab.
Sonja Baumbach (33) wohnt in dem Mehrfamilienhaus über der Gaststätte. „Ich hatte von dem Feuer erst gar nichts gemerkt, erst im Fahrstuhl habe ich gerochen, dass es brennen muss – furchtbar“, so Baumbach.
kn