Der Fang seines Lebens: Der Wolfsburger Torsten Heilmann mit dem fast fünf Meter langen Schwertfisch.
Zwei Stunden und 20 Minuten hatte der Drill gedauert, der Spuren hinterließ: die Hände voller Blasen, der Fischer am Rande der Erschöpfung, am Körper Striemen des Kampfgurts – „wenn du nicht angeschnallt bist, nimmt dich der Fisch locker mit ins Wasser“.
Seit zwei Jahren jagt der Wolfsburger den imposanten Schwertfischen in tropischen Gewässern nach, so einen kapitalen Fang landete er noch nie. Dabei begann der Turn auf Mauritius mit einer Woche Wirbelsturm – an eine Ausfahrt war nicht zu denken. Dann ging es endlich los, und wie! Bilanz: sechs Blue Marline gelandet. Drei weitere rissen sich im letzten Moment frei: „Die springen drei Meter aus dem Wasser und schleudern den Köder aus dem Maul.“ Geködert wurde mit Jigs (Kunstköder), gefangen mit einer 130-Pfund-Schnur mit dem Durchmesser von Paketband.
Als der Fisch nach 140 Minuten Drill endlich besiegt war, tauchte das nächste Problem auf: Drei Mann schafften es nicht, das 701-Pfund-Monster an Bord zu hieven – ein zweites Boot kam zur Hilfe.
Der Großteil des Speisefischs landete gleich auf dem Markt, der Rest trifft demnächst in Wolfsburg ein: Torsten Heilmann lässt Kopf und Schwanzflosse des Tiers präparieren – eine Trophäe fürs Leben.
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