Bengalische Feuer im Gästeblock: Einige Bremer Fans sorgten am Rande des VfL-Spiels für Ärger.
Rund 3500 Gästefans waren angereist, darunter etwa 100 der Kategorie B und C - und einige wurden ihrem schlechten Ruf gerecht. Gegen mehrere Bremer schrieb die Polizei Anzeigen wegen Beleidigung. Ein sturzbetrunkener Mann (2,11 Promille) zeigte Beamten auch noch den Mittelfinger. Nicht besser verhielt sich ein alkoholisierter 16 Jahre alter VfL-Fan, der die Beamten erst beschimpfte und dann handgreiflich wurde.
Gegen zwei unbekannte Bremer ermittelt die Polizei wegen Körperverletzung: Die Männer hatten zwei Wolfsburger ins Gesicht geschlagen und waren geflüchtet. Wegen Hausfriedensbruchs muss sich ein weiterer Werder-Fan verantworten; er versuchte über einen Zaun zu klettern, um ins Stadion zu kommen.
Fünf Anzeigen schrieb die Polizei wegen der bengalischen Feuer - 20 brannten kurz nach Anpfiff, ein weiteres während des Spiels. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung“, sagt Polizei-Einsatzleiter Thorsten Kühl. Im Auge behielten die Einsatzkräfte auch sechs Wolfsburger Ultras, gegen die ein Stadionverbot ausgesprochen worden war (WAZ berichtete). Die Fans hielten sich während des Spiels zusammen mit 60 weiteren Wolfsburgern in einer Gaststätte auf - sie blieben unauffällig.
seb