Kalt: Autostadt-Mitarbeiter wärmen sich an beheizten Unterständen auf, außerdem tragen sie warme Dienstkleidung. Am Allersee-Nordufer ist das Eis derzeit 16 Zentimeter dick (li.).
So wie die vielen Mitarbeiter in der Autostadt, die draußen ihren Dienst verrichten. „Wir haben warme Dienstkleidung“, sagt Pressesprecher Tobias Riepe. Zum mollig warmen Daunenmantel, Handschuhen und Mütze gibt es außerdem Schuhe mit besonders dicken Sohlen, die vor Kälte schützen. Thermo-Unterwäsche hilft zusätzlich, den Minusgraden zu trotzen. Außerdem gibt es beheizte Unterstände und Heizpilze, an denen sich die Mitarbeiter aufwärmen. Wegen der Kälte wechseln sich die Kollegen in kürzeren Intervallen als sonst ab.
Die eisigen Temperaturen haben den Ablauf auf den Friedhöfen bislang noch nicht ernsthaft durcheinandergebracht. Bagger können Gräber weiterhin ausheben. „Es dauert wegen des gefrorenen Bodens aber etwas länger“, sagt Helmut Prinke vom Geschäftsbereich Grün. Und: Gräber für Urnen werden sonst ohne technisches Gerät ausgehoben, das ist nun erforderlich.
Noch ist die Lage bei der LSW entspannt: Die Versorgungsleitungen halten der Kälte stand. „Der Frost ist erst 40 bis 50 Zentimeter in der Erde“, sagt Sprecherin Birgit Wiechert. Die Rohre liegen aber in 100 bis 120 Zentimetern Tiefe. Nur provisorische Leitungen in Baugebieten seien gefährdet.
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