Regisseur Florian Krautkrämer hat eine Doku über die Sammlung gedreht.
Unzählige Filmkopien: Das Lager der Familie Schneider.
Darin erzählt Krautkrämer die Geschichte einer ungewöhnlichen Sammlung (WAZ berichtete): Der mittlerweile verstorbene Steuerberater Werner Schneider sammelte rund 2000 Filmkopien, darunter sind ungefähr 1000 Spielfilme. Die Sammlung lagerte in Schneiders Haus, das im Keller sogar eine eigenes Kino hatte. Als Schneider ins Pflegeheim musste, wurde das Haus verkauft. Die Kinder suchen seitdem jemanden, der die Sammlung möglichst komplett übernimmt. „Leider hat sich bislang noch niemand gefunden“, bedauert Krautkrämer. Derzeit lagern die Kopien in einer ehemaligen Fabrik.
Der Braunschweiger Regisseur hat aus Schneiders ungewöhnlicher Sammelleidenschaft einen 30-minütigen Kurzfilm gemacht - der Kunstvereinszeigte vor einigen Monaten im „Raum für Freunde“ darüber eine Ausstellung. Krautkrämer filmte sie für die Doku, doch: „Die Aufnahmen haben es leider nicht in die Endfassung geschafft“, so der Filmemacher.
Seine Doku, die 2013 ins Fernsehen kommen soll, ist nun fertig, die Geschichte der Sammlung aber nicht zu Ende erzählt. Auf dem Blog www.derfilmsammler.com informiert Krautkrämer weiterhin darüber.
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