Kandidiert für den Rat der Stadt: Ingolf Viereck (SPD) plant sein politisches Comeback.
Seinerzeit hatte Viereck auf weitere Kandidaturen für den Rat und für den Landtag verzichtet: „Ich wollte die Partei und mich selbst nicht weiter belasten und habe darum meine persönlichen Konsequenzen gezogen.“
Rückblick: Viereck hatte während seiner Abgeordnetentätigkeit weiter das Gehalt seines früheren Arbeitgebers VW bezogen – das Bundesverwaltungsgericht verpflichtete ihn in letzter Instanz zur Rückzahlung von 177.000 Euro. Allerdings sieht sich Viereck selbst nach wie vor nicht als Mittelpunkt der Affäre: „Die jahrzehntelang gängige VW-Regelung war nicht mit dem Abgeordnetengesetz vereinbar.“
Nun steht der 49-Jährige, der bereits von 1986 bis 2006 im Rat saß, vor dem politischen Comeback. Sein SPD-Ortsverein Ehmen/Mörse schlug ihn einstimmig als Kandidaten für den Ortsrat -und den Rat der Stadt vor. Viereck: „Das ist ein gewaltiger Vertrauensbeweis.“ Er freue sich auf die Rückkehr aufs politische Parkett: „Ich war und bin Kommunalpolitiker mit Leib und Seele und möchte mich mit Herzblut wieder ehrenamtlich engagieren.“
fra