Brände, Schlägereien und Verletzungen durch Feuerwerkskörper: In der Silvesternacht mussten Feuerwehr und Polizei zu rund 100 Einsätzen ausrücken. Trotzdem feierten die Wolfsburger aber deutlich friedlicher als in früheren Jahren.
Böllerschäden: An der Brandenburger Straße (l.) wurde eine Telefonzelle zerstört, am Föhrenhorst (r.) brannte ein Container. Die Feuerwehr musste außerdem mehrmals wegen kleinerer Feuer ausrücken.
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Photowerk (he)
Vier Mal musste die Feuerwehr brennende Abfallcontainer löschen. Kleinere Brände auf Balkonen wurden auch ohne die Feuerwehr gelöscht.
Insgesamt 53 Mal wurde der Rettungsdienst zur Hilfe gerufen. Ein Mann (52) bekam eine Rakete ins Gesicht, ein Mädchen (15) einen Böller an den Kopf. Mehrere Handverletzungen durch Feuerwerkskörper wurden im Klinikum behandelt. „Es war aber sehr ruhig für eine Silvesternacht“, sagte Marco Nicolai von der Berufsfeuerwehr.
- Die Polizei musste zu 40 Einsätzen ausrücken. Bei einer Massenschlägerei an einer Bushaltestelle in Kästorf mit 16 Beteiligten verlor ein Fallersleber (26) gegen 22.10 Uhr einen Teil eines Zahnes.
- Ein 27-jähriger aus dem Landkreis Gifhorn musste den Jahreswechsel in einer Zelle verbringen. Der Betrunkene (1,36 Promille) hatte zwei Polizisten beleidigt und sich aggressiv verhalten.
- Unbekannte zerstörten eine Telefonzelle in der Brandenburger Straße (Vorsfelde). Als die Polizei in der Nacht eintraf, fehlte von den Tätern jede Spur.
- In einer Disco in der Daimlerstraße ging ein Wolfsburger (20) gegen 3.35 Uhr nach einem Faustschlag auf der Tanzfläche zu Boden. Drei Unbekannte traten auf ihn ein. Die Polizei sucht Zeugen.
htz