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Wolfsburg

Eis-Drama: Schiffs-Konvoi erreicht Schleuse Sülfeld

Eis-Drama auf dem Mittelland-Kanal: Als vorerst letzte haben gestern Abend die Binnenschiffe „Keisar“, „Avalon“ und „Stadt Fürth“ die fast zugefrorene Wasserstraße zwischen Rühen und der Schleuse Sülfeld passiert. Mit Mühe schaffte es der Eisbrecher „Eis-Ed 3“, dem Konvoi eine Fahrrinne freizubrechen. Inzwischen ist der Kanal bis auf weiteres gesperrt.
Mittellandkanal: Der Eisbrecher „Eis-Ed 3“ machte gestern für die „Keisar“ und zwei weitere Binnenschiffe zwischen Rühen und der Schleuse Sülfeld eine Fahrrinne frei.

Mittellandkanal: Der Eisbrecher „Eis-Ed 3“ machte gestern für die „Keisar“ und zwei weitere Binnenschiffe zwischen Rühen und der Schleuse Sülfeld eine Fahrrinne frei.

© Photowerk (mv/2)

Gestern Morgen startete der Schiffs-Tross an der Schleuse Rothensee bei Magdeburg, am frühen Abend erreichte er Rühen, gegen 20 Uhr Sülfeld.  Mehr als eine Durchschnittsgeschwindigkeit von acht Stundenkilometer konnten die Schiffe nicht fahren. Karsten Lehmkühler auf der „Eis-Ed 3“ hatte Mühe, das dicke Eis zu knacken: „Wir haben eine Eisstärke von 20 bis 25 Zentimetern“, so der Schiffsführer.

Bis kurz vor Rühen teilten sich „Eis-Ed 3“ und der Eisbrecher „Seewolf“ die Arbeit: „Wir brechen das Eis grob auf, der Seewolf schiebt es weg. Der ist kleiner als wir“, sagt Karsten Lehmkühler. Rund sechs Kilometer vor Rühen musste der „Seewolf“ wegen eines Ruderschadens aber aufgeben. Bis zur Schleuse Sülfeld hatte „Eis-Ed 3“ die Binnenschiffe dann allein im Schlepptau.

„Grund für den Transport ist eine Terminfracht“, so Iris Grasso von der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte: Die „Keisar“ hat zwei Turbinen geladen – und die müssen zügig nach Rotterdam.

bm

  • Dieser Artikel wurde zuletzt am Montag, 6. Februar um 20.50 Uhr aktualisiert

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