Randale: 96-Fans verabredeten sich mit Wolfsburgern am Bahnhof.
Gegen 21.10 Uhr stoppte ein Zug aus Richtung Berlin – dort hatte Fußball-Bundesligist Hannover 96 zuvor gespielt – mit 60 bis 80 Hannoveranern. Den Zwischenstopp mit Umsteigen nutzten die 96-Fans, um das Bahnhofsgebäude zu verlassen und sich mit etwa 40 VfL-Anhängern zu treffen.
Es gab nicht nur Prügel für beide Seiten: „Dabei sind auch bengalische Feuer gezündet und Leuchtkugeln abgefeuert worden“, sagt Polizeisprecher Klaus Schröder. Am ZOB geriet ein unbeteiligter 14-jähriger VfL-Fan in die Auseinandersetzung: „Er soll von Hannoveranern geschlagen und getreten worden sein“, so Schröder. Die hätten ihm auch Schal und Mütze gestohlen – der Junge wurde leicht verletzt im Klinikum behandelt.
Ein Zug der Bundespolizei und Polizisten aus Wolfsburg hätten die Randale nicht verhindern können, so Schröder: „Die Aktion muss verabredet gewesen sein. Andernfalls hätten sich zum Umsteigezeitpunkt nicht so viele VfL-Fans im Bereich des Hauptbahnhofs aufgehalten.“ Es hagelte Strafanzeigen, die Ermittlungen laufen.
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