Comedy-Queen: 2000 Besucher lagen Cindy aus Marzahn gestern Abend im CongressPark zu Füßen.
Bereits im vergangenen Jahr füllte Cindy aus Marzahn mit ihrem Programm „Nicht jeder Prinz kommt uff‘m Pferd“ den Saal, nun wieder. Das Publikum mag die üppige Blondine einfach, dabei behandelt sie die Besucher ziemlich respektlos.
Aber das scheint ihr niemand übelzunehmen. Vor allem nicht die, die dem Treiben nur zusehen. Auch ihre Opfer nehmen es gelassen. So wie die arme Steffi, die zu spät in den Saal kam. „Warum kommst du zu spät? Ich war doch auch pünktlich“, fauchte Cindy. Oder Manni, der in der Show den Platz verließ – Cindy ließ sofort einen grellen Scheinwerfer auf ihn richten. „Damit er nicht fällt“, wie sie süffisant erklärte.
Und Cindy plauderte aus dem Nähkästchen: Sie erzählte von ihrer besten Freundin Prittney, die potthässlich ist, und von ihrem Knast-Freund Enrico, von dem sie sich getrennt hat.
Cindy nahm kein Blatt vor den Mund, pöbelte, warf mit nicht ganz jugendfreien Worten um sich und hatte stets ihr Publikum im Auge. Einen Mann fratzte sie an, weil er seinen Kopf mit der Hand abstützte. „Das sieht gelangweilt aus“, meinte Cindy trocken. Und drohte: „Ich habe dich im Blick.“
syt